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Zusammenfassung
Die CVE-2026-10042 beschreibt eine kritische Remote Code Execution (RCE) Schwachstelle in manga-image-translator. Die Vulnerabilität existiert im Shared API Server Mode und wird durch unsichere Deserialisierung von pickle-Daten in der share.py-Komponente verursacht. Mit einem CVSS-Score von 9.8 wird diese Sicherheitslücke als kritisch eingestuft und ermöglicht Angreifern die vollständige Kompromittierung des Server-Prozesses.
Betroffene Systeme
manga-image-translator in der Shared API Server Mode-Konfiguration ist von dieser Vulnerabilität betroffen. Besonders kritisch ist die Situation bei Deployments in Standard-Docker-Containern, die mit Root-Privilegien ausgeführt werden, da dies zu einer vollständigen Container-Kompromittierung führt. Die genaue Versionierung wurde nicht spezifiziert.
Technische Details
Die Schwachstelle liegt in den REST-API-Endpoints /execute/{method_name} und /simple_execute/{method_name}. Diese Endpunkte deserialisieren HTTP-Request-Bodies mittels pickle.loads(), ohne die Integrität oder Authentizität der Eingabedaten zu validieren.
Python’s pickle-Modul ist grundsätzlich unsicher fĂĽr untrusted Daten, da deserialisierte Objekte beliebigen Python-Code ausfĂĽhren können. Angreifer können speziell konstruierte pickle-Payloads erstellen, die während der Deserialisierung automatisch Kommandos mit den Privilegien des Server-Prozesses ausfĂĽhren.
Der Angriffsvektor ist netzwerkbasiert und erfordert keine Authentifizierung, was die Kritikalität erheblich erhöht.
Empfohlene Massnahmen
- Sofortiges Deaktivieren des Shared API Server Mode, sofern nicht zwingend erforderlich
- Implementierung von Netzwerk-Segmentierung und Zugriffsbeschränkungen auf die betroffenen Endpoints
- AusfĂĽhrung von manga-image-translator mit minimalen erforderlichen Privilegien (nicht als root)
- Monitoring auf verdächtige HTTP-Anfragen an die betroffenen Endpoints
- Erstellung von Sicherheits-Patches durch das Entwicklerteam abwarten
- Temporär: Verwendung alternativer Software bis ein Patch verfügbar ist
Bewertung
Kritikalität: Äußerst hoch. Die Kombination aus fehlender Authentifizierung, direkter Code-Execution und Root-Privilegien in Standard-Deployments macht diese Vulnerabilität zu einer kritischen Bedrohung. Unverzügliches Handeln ist erforderlich.
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