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Zusammenfassung
CVE-2026-25289 beschreibt eine Memory Corruption Schwachstelle mit kritischem Schweregrad (CVSS 9.6) in der Verarbeitung von Device Capability Extended Attributes in NAN (Neighbor Awareness Networking) Service Discovery Frames. Die Anfälligkeit entsteht durch unzureichende Validierung von Längenwerten in speziellen Attributfeldern, was zu Speicherzugriffsverletzungen führt.
Betroffene Systeme
Die Vulnerability betrifft verschiedene Implementierungen von NAN-Protokollen, insbesondere in WLAN-Subsystemen und IoT-Geräten. Konkrete Versionen und Hersteller sind teilweise noch nicht vollständig dokumentiert. Systeme mit aktiviertem NAN Service Discovery sind grundsätzlich gefährdet.
Technische Details
Der Angriff erfolgt über den Adjacent Network Angriffsvektor, erfordert also physische Nähe zum betroffenen System. Ein Angreifer kann speziell manipulierte NAN Service Discovery Frames mit ungültigen Längenwerten in den Device Capability Extended Attributes versenden. Diese werden nicht ausreichend validiert, was zu Buffer Overflows oder Out-of-Bounds Memory Access führt.
Die fehlende Längenkontrolle ermöglicht es, über die zugewiesenen Speichergrenzen hinauszuschreiben und somit Kernel-Speicher zu korrumpieren. Dies kann Remote Code Execution oder Denial of Service verursachen.
Empfohlene Massnahmen
- Deaktivierung von NAN Service Discovery, sofern nicht zwingend erforderlich
- Implementierung strenger Netzwerk-Zugriffskontrolle im 2,4/5 GHz-Band
- Ăśberwachung auf anomale NAN-Frame-Muster mittels IDS/IPS-Systemen
- Monitoring des Kernel-Log auf Memory-Fehler und Crashes
- Regelmässige Überprüfung auf Sicherheitspatches von Geräteherstellern
Bewertung
Trotz fehlender Patches stellt diese Vulnerability eine erhebliche Bedrohung dar. Der kritische CVSS-Score unterstreicht das hohes Risiko. Priorität sollte auf proaktiven Mitigationen und Isolationsmassnahmen liegen, bis offizielle Sicherheitsupdates verfügbar sind.
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