„`html
Zusammenfassung
CVE-2023-45796 beschreibt eine Stored Cross-Site-Scripting (XSS) Schwachstelle in der Runtime-Komponente von Pilz PASvisu und PMI v8xx. Die Vulnerabilität ermöglicht es einem Angreifer mit niedriger Privilegierung, bösartigen JavaScript-Code zu speichern, der bei AusfĂĽhrung Prozessdaten manipuliert. Der Schweregrad wurde mit „High“ (CVSS 8.1) bewertet.
Betroffene Systeme
- Pilz PASvisu vor Version 1.14.1
- Pilz PMI v8xx bis einschlieĂźlich Version 2.0.33992
Beide Systeme sind in industriellen Automatisierungs- und Visualisierungsumgebungen weit verbreitet.
Technische Details
Die Vulnerability liegt in der unzureichenden Input-Validierung und Output-Encoding der Runtime-Komponente. Ein unauthentizierter Angreifer kann über das Netzwerk böswillige Skripte einschleusen, die persistent in der Anwendung gespeichert werden. Bei Zugriff durch andere Benutzer wird der Code im Browser-Kontext ausgeführt.
Die Schwachstelle ermöglicht:
- Session-Hijacking durch Cookie-Diebstahl
- Manipulation von Prozessdaten
- Unbefugte Kontrolle ĂĽber Automatisierungsfunktionen
- Potentielle Verfügbarkeitsstörungen
Empfohlene Massnahmen
- Sofortig: Betroffene Systeme aus dem direkten Internetzugang isolieren
- Update: Pilz PASvisu auf Version 1.14.1 oder höher aktualisieren
- Patch: PMI v8xx auf Version 2.0.33993 oder neuer upgraden
- Netzwerk: WAF-Regeln implementieren zum Filtern verdächtiger Eingaben
- Monitoring: Logs auf XSS-Versuche und Datenzugriffe ĂĽberwachen
- Authentifizierung: Zusätzliche Authentifizierungsmechanismen aktivieren
Bewertung
Mit einem CVSS-Score von 8.1 und der Möglichkeit der Datenverfälschung in kritischen Prozesssteuerungen stellt diese Schwachstelle ein erhebliches Risiko dar. Da kein Patch verfügbar ist, sind defensive Massnahmen essentiell. Unternehmen sollten sofort reagieren und Workarounds implementieren.
„`