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Zusammenfassung
CVE-2025-71365 beschreibt eine kritische Sicherheitslücke in picklescan vor Version 0.0.33. Die Schwachstelle ermöglicht es Angreifern, bösartige Pickle-Dateien zu erstellen, die die Sicherheitsprüfungen von picklescan umgehen und beliebigen Code mit Remote Code Execution (RCE) Privileg ausführen.
Betroffene Systeme
Folgende Komponenten sind betroffen:
- picklescan Versionen < 0.0.33
- Python-basierte Systeme, die picklescan zur Validierung von Pickle-Dateien nutzen
- Anwendungen, die numpy.f2py.crackfortran in ihrer Abhängigkeitskette haben
Technische Details
Die Schwachstelle liegt in der unzureichenden Validierung von Pickle-Objekten durch picklescan. Angreifer nutzen die numpy.f2py.crackfortran.myeval Funktion in Kombination mit der Pickle reduce Methode, um SicherheitsprĂĽfungen zu umgehen.
Picklescan validiert normalerweise gefährliche Python-Operationen in Pickle-Dateien. Durch gezielten Einsatz des reduce-Mechanismus und der numpy-Funktion können Angreifer Bytecode einschleusen, der nicht erkannt wird. Wird die manipulierte Pickle-Datei geladen, führt die Zielmaschine willkürlichen Python-Code aus.
Angriffsszenario: Ein Angreifer versendet eine präparierte Pickle-Datei per E-Mail oder über einen Web-Service. Das Opfer lädt die Datei mit Python, picklescan prüft diese als sicher ein, und der eingebettete Code wird ausgeführt.
Empfohlene Massnahmen
- Sofortige Aktualisierung auf picklescan >= 0.0.33
- Validierung aller bestehenden Pickle-Dateien auf Anomalien
- Restriktive Netzwerkrichtlinien fĂĽr Pickle-basierte Kommunikation implementieren
- Pickle-Deserialisierung nur fĂĽr vertrauenswĂĽrdige Quellen aktivieren
- Alternative Serialisierungsformate wie JSON erwägen
Bewertung
CVSS Score: 8.1 (High) | Angriffsvektor: Network | Patch: Nicht verfĂĽgbar
Die hohe Kritikalität ergibt sich aus der Netzwerk-Erreichbarkeit und der unmittelbaren RCE-Fähigkeit. Ein Patch steht derzeit nicht zur Verfügung; Workarounds sind notwendig.
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