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Zusammenfassung
CVE-2026-10538 betrifft eine kritische Deserialisierungsschwachstelle in der Messaging Consumer Funktionalität von BMC Control-M/Server und Control-M/Enterprise Manager. Die Sicherheitslücke ermöglicht es authentifizierten Angreifern, durch manipulierte serialisierte Objekte unbeabsichtigtes serverseitiges Verhalten auszulösen. Mit einem CVSS-Score von 8.0 wird diese Vulnerability als High-Severity eingestuft.
Betroffene Systeme
Die Schwachstelle betrifft folgende Versionen:
- Control-M/Server 9.0.20.x und frĂĽhere Versionen
- Control-M/Enterprise Manager 9.0.20.x und frĂĽhere Versionen
Diese Versionen befinden sich im End-of-Support Status. Systeme in Produktivumgebungen mit diesen Versionen sind besonders gefährdet.
Technische Details
Die Schwachstelle basiert auf unsicherer Deserialisierung von benutzerkontrollten Daten. Die Messaging Consumer Funktionalität validiert eingehende serialisierte Objekte nicht ausreichend und beschränkt nicht, welche Objekttypen deserialisiert werden dürfen. Dies ermöglicht es Angreifern, speziell konstruierte Serialisierungsdaten zu senden.
Ein authentifizierter Angreifer kann diese LĂĽcke ausnutzen, um:
- Arbitrary Code Execution zu ermöglichen
- Serverseitige Prozesse zu manipulieren
- Auf sensible Daten zuzugreifen
Der Angriffsvektor ist netzwerkgebunden, erfordert jedoch eine vorherige Authentifizierung.
Empfohlene Massnahmen
- Umgehende Migration auf unterstĂĽtzte Control-M Versionen durchfĂĽhren
- Netzwerkzugriff auf betroffene Systeme beschränken
- Authentifizierungsmechanismen verstärken
- Überwachung der Messaging Consumer Aktivitäten implementieren
- Regelmäßige Sicherheitsaudits durchführen
Bewertung
CVSS Score: 8.0 (High)
Patch-Status: Kein Patch verfĂĽgbar
Die fehlende Patch-VerfĂĽgbarkeit bei gleichzeitig hohem Schweregrad macht eine schnelle Systemaktualisierung zwingend erforderlich.
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