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Zusammenfassung
CVE-2026-11979 beschreibt mehrere Stack-basierte Buffer-Overflow-Schwachstellen in der xmlcatalog-Utility von libxml2. Diese treten auf, wenn das Programm im –shell-Modus ausgefĂĽhrt wird. Die Schwachstelle ermöglicht es lokalen Angreifern, durch ĂĽberlange Eingaben Speicherverletzungen auszulösen und potenziell beliebigen Code auszufĂĽhren.
Betroffene Systeme
Das Sicherheitsproblem betrifft:
- Xmlsoft libxml2 (alle Versionen vor dem Fix c2e233fc)
- Systeme mit der xmlcatalog-Utility in der –shell-Modus-Funktionalität
Das Risiko ist auf Systeme beschränkt, auf denen nicht vertrauenswürdige Benutzer Zugriff auf die xmlcatalog-Utility haben.
Technische Details
Die Schwachstelle liegt in der usershell()-Funktion, die Benutzereingaben verarbeitet. Diese Funktion nutzt Stack-Buffer mit fester Größe für die Variablen command, arg und argv. Ohne angemessene Bounds-Checking führt die Eingabe von längeren Strings zu Stack-Buffer-Überläufen.
Durch Überschreiben von Stack-Speicher können Angreifer den Kontrollfluss des Programms beeinflussen. Dies kann zu einem Denial-of-Service (DoS) durch Programmabsturz oder in sorgfältig konstruierten Szenarien zu Code-Ausführung mit den Berechtigungen des xmlcatalog-Prozesses führen.
Der CVSS-Score von 7.8 (High) reflektiert das erhebliche, aber lokal begrenzte Risiko.
Empfohlene Massnahmen
- Patch einspielen: Aktualisieren Sie libxml2 auf eine Version, die den Commit c2e233fc oder neuer enthält
- Zugriffskontrolle: Beschränken Sie den Zugriff auf die xmlcatalog-Utility auf vertrauenswürdige Benutzer
- Ăśberwachung: Monitoren Sie xmlcatalog-Prozesse auf unerwartete Fehler oder Crashes
- Validierung: Implementieren Sie Input-Validierung bei der Nutzung von libxml2-Tools
Bewertung
Schweregrad: High (CVSS 7.8) | Angriffsvektor: Local | Patch verfĂĽgbar: Ja
Hinweis: Die Projektverantwortlichen klassifizieren dies offiziell als Bug statt Vulnerability, was die Bewertung beeinflusst.
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