„`html
Zusammenfassung
CVE-2026-31984 ist eine High-Severity Denial-of-Service Schwachstelle (CVSS 7.5) in der Audit-Logging-Funktionalität von Nozomi Networks Guardian und CMC. Die Sicherheitslücke ermöglicht es unauthentifizierten Angreifern, durch unbegrenzte Ressourcenallokation die Systemverfügbarkeit zu beeinträchtigen.
Betroffene Systeme
- Nozomi Networks Guardian (alle betroffenen Versionen)
- Nozomi Networks CMC (alle betroffenen Versionen)
Angriffsvektor: Netzwerk | Authentifizierung: Nicht erforderlich
Technische Details
Die Schwachstelle liegt in der fehlenden Validierung der Eingabegröße im Audit-Logging-Modul. Das System speichert Audit-Einträge ohne Größenlimitierung ab. Ein unauthentifizierter Angreifer kann gezielt Anfragen mit excessiv großen Payload-Größen versenden, die vollständig in die Audit-Logs geschrieben werden.
Dies führt zu einer unkontrollierten Ressourcenerschöpfung, insbesondere der verfügbaren Speicherkapazität auf der Systemfestplatte. Durch wiederholte Anfragen mit großen Datenmengen kann der Speicher systematisch aufgebraucht werden, bis keine freien Ressourcen mehr vorhanden sind. Dies resultiert in einer Denial-of-Service-Bedingung, bei der das System den normalen Betrieb einstellen muss.
Empfohlene MaĂźnahmen
- Patch einspielen: Ein Sicherheits-Patch ist verfĂĽgbar und sollte unverzĂĽglich eingespielt werden
- Eingabevalidierung: Implementieren Sie strikte Größenlimits für Audit-Log-Einträge
- Netzwerk-Segmentierung: Beschränken Sie Netzwerkzugriff auf das Guardian-/CMC-System
- Monitoring: Überwachen Sie Speicherauslastung und ungewöhnlich große Anfragen
- Log-Rotation: Aktivieren Sie automatische Log-Rotation mit definierten Größenlimits
Bewertung
Diese Schwachstelle stellt ein erhebliches Risiko dar, da keine Authentifizierung erforderlich ist. Sie sollte mit hoher Priorität gepatcht werden, um Verfügbarkeitsverluste zu vermeiden.
„`