„`html
CVE-2026-42359: Apache Airflow XCom PATCH Endpoint Remote Code Execution
Zusammenfassung
Eine Sicherheitslücke im Apache Airflow XCom PATCH-Endpoint ermöglicht authentifizierten Benutzern mit XCom-Schreibrechten die Umgehung von Validierungsmechanismen. Durch die Kombination mit unsicherer Deserialisierung können Angreifer Remote Code Execution (RCE) auf dem Triggerer ausführen. Die Schwachstelle stellt eine Bypass-Variante der zuvor gepatchten CVE-2026-33858 dar.
Betroffene Systeme
- Produkt: Apache Airflow
- Angriffsvektor: Network (authentifiziert)
- Betroffene Versionen: Vor Apache Airflow 3.2.2
- Voraussetzung: Authentifizierung erforderlich; XCom-Schreibberechtigung auf DAGs mit Triggerer-Deferral
Technische Details
Der PATCH-Endpoint /api/v2/xcomEntries/{key} validiert eingehende XCom-Keys nicht gegen die FORBIDDEN_XCOM_KEYS-Liste. Dies steht im Gegensatz zum POST-Endpoint, der diese Validierung seit dem Patch für CVE-2026-33858 durchführt. Angreifer können daher:
- Reservierte XCom-Keys wie
return_valueüber PATCH setzen - Serialisierte Payload-Strukturen einfügen, die vom Deserialisierer als ausführbarer Code interpretiert werden
- RCE auf dem Triggerer erreichen, wenn die betroffene Task zum nächsten Mal aufgeschoben wird
Der Fehler resultiert aus inkonsistenter Validierung zwischen POST- und PATCH-Endpoints.
Empfohlene Massnahmen
- Sofort: Upgrade auf Apache Airflow 3.2.2 oder später durchführen
- Zugriffskontrolle überprüfen: XCom-Schreibrechte nur vertrauenswürdigen Benutzern gewähren
- DAG-Deferral-Mechanismen auditieren und einschränken
- Eingabevalidierung auf Applikationsebene verstärken
Bewertung
CVSS v3.1: 8.8 (High)
Kritikalität: Hoch – RCE mit authentifizierten Zugriffen möglich. Betroffen sind Umgebungen mit untrusted Usern und XCom-Schreibrechten.
„`