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Zusammenfassung
CVE-2026-45250 beschreibt eine Stack-Buffer-Overflow-Schwachstelle im setcred(2) Systemaufruf von FreeBSD. Die Vulnerabilität ermöglicht es unprivilegierten lokalen Benutzern, beliebigen Code mit Kernel-Privilegien auszufĂĽhren und damit Systemrechte zu eskalieren. Der Schweregrad wird mit „High“ (CVSS 7.8) bewertet.
Betroffene Systeme
Die Schwachstelle betrifft FreeBSD-Systeme. Eine genaue Versionsangabe ist dem CVE-Eintrag zu entnehmen. Alle FreeBSD-Installationen mit einem anfälligen setcred(2)-Systemaufruf sind potenziell gefährdet.
Technische Details
Der setcred(2) Systemaufruf ist eigentlich nur für privilegierte Benutzer verfügbar. Jedoch wird die benutzerbereitgestellte Liste der Supplementary Groups (zusätzliche Gruppen) in einen Stack-Buffer mit fester Größe kopiert, ohne deren Länge zuvor zu validieren.
Wenn die ĂĽbergebene Liste die Kapazität des Kernel-Stack-Buffers ĂĽberschreitet, tritt ein Stack-Buffer-Overflow auf. Das kritische Problem besteht darin, dass die LängenvaliÂdierung erst nach dem Schreiben in den Buffer erfolgt. Dies ermöglicht es einem unprivilegierten lokalen Benutzer, den Overflow auszulösen, ohne spezielle Privilegien zu besitzen.
Durch geschickte Manipulation der Group-Liste kann ein Angreifer den Stack corrupted und die Ausführung von beliebigem Code im Kernel-Kontext erreichen, was zu vollständiger Systemescape und Privilege Escalation führt.
Empfohlene Massnahmen
- Aktualisierung auf eine gepatchte FreeBSD-Version durchfĂĽhren (Patch verfĂĽgbar)
- Zugriff auf lokale Benutzerkonten beschränken
- Regelmäßige Sicherheitsaudits durchführen
- Monitoring auf verdächtige Systemaufruf-Aktivitäten implementieren
Bewertung
CVSS-Score: 7.8 (High)
Angriffsvektor: Local
Auswirkung: Privilege Escalation, Code Execution
Patch-Status: VerfĂĽgbar
Die Vulnerabilität erfordert hohe Priorität bei der Patch-Verwaltung, da sie unprivilegierten Benutzern Kernel-Level-Zugriff ermöglicht.
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