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CVE-2026-45360: Apache Airflow Scheduler Remote Code Execution
Zusammenfassung
Eine kritische Sicherheitslücke in Apache Airflow ermöglicht Remote Code Execution (RCE) auf dem Scheduler-Prozess. Die Schwachstelle liegt in der unsicheren Deserialisierung von benutzerdefinierten Klassenpfaden in der SerializedCustomReference.deserialize_reference-Methode. DAG-Autoren können beliebige Python-Klassen instantiieren und dabei Zugriff auf aktive SQLAlchemy-Sessions erhalten.
Betroffene Systeme
- Produkt: Apache Airflow
- Versionen: Alle Versionen vor 3.2.2
- Besonders anfällig: Single-Host-Deployments, wo DAG-Code direkt vom Scheduler-Prozess importierbar ist
Technische Details
Die Verwundbarkeit entststeht durch fehlende Validierung bei der Deserialisierung von DeadlineReference-Objekten. Der Decoder akzeptiert beliebige Klassenpfade aus DAG-author-kontrollierten Serialisierungsdaten ohne Allowlist oder Plugin-Registry-Gating:
- Angreifer können Klassenpfade in serialisierten DAG-Definitionen einbetten
- Der Scheduler führt
import_string()mit attacker-controllierten Modultpfaden aus - Instantiierte Klassen erhalten Zugriff auf live SQLAlchemy-Sessions
- Angriffsvektor: Network (über DAG-Uploads oder -Deployments)
Empfohlene Massnahmen
- Sofortiges Update: Apache Airflow auf Version 3.2.2 oder höher aktualisieren
- Zugriffskontrolle: DAG-Author-Berechtigungen auf vertrauenswürdige Benutzer beschränken
- Netzwerk-Segmentierung: Scheduler-Prozesse in isolierten Umgebungen betreiben
- Validierung: Eingabe-Validierung für DAG-Definitionen implementieren
- Monitoring: Verdächtige Importe und Klassenweinladungen überwachen
Bewertung
| CVE-ID | CVE-2026-45360 |
| Schweregrad | High (CVSS 7.3) |
| Angriffsvektor | Network |
| Patch verfügbar | Ja |
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