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Zusammenfassung
CVE-2026-49498 beschreibt eine SQL-Injection-Schwachstelle in NSA Ghidra 11.0 bis vor Version 12.1. Die Vulnerability befindet sich in der changePassword()-Methode der PostgresFunctionDatabase-Komponente. Durch unzureichende Input-Validierung können authentifizierte Angreifer SQL-Befehle einschleusen und administrative Privilegien auf dem PostgreSQL-Datenbankserver erlangen.
Betroffene Systeme
- NSA Ghidra Version 11.0 bis einschließlich 12.0
- Systeme mit PostgreSQL-Backend-Integration
- Installationen mit aktivierter Benutzerverwaltung
Technische Details
Die Schwachstelle liegt in der fehlerhaften Sanitization von Benutzernamen in SQL-Statements. Bei der Verarbeitung von PasswordChange-Netzwerknachrichten werden Benutzernamen direkt in ALTER ROLE-Befehle interpoliert, ohne Anführungszeichen zu escapen. Ein Angreifer kann durch speziell gestaltete Username-Parameter SQL-Syntax einfügen:
ALTER ROLE "admin"; DROP TABLE users; --" PASSWORD ...
Dies ermöglicht die Ausführung beliebiger SQL-Befehle mit den Privilegien des Datenbankbenutzers. Durch geschickte Kommandos können Angreifer zu PostgreSQL-Superuser-Privilegien eskalieren und vollständige Kontrolle über die Datenbankinstanz erlangen.
Empfohlene Massnahmen
- Sofortige Aktualisierung auf Ghidra Version 12.1 oder höher
- Implementierung von Prepared Statements zur Parameterisierung
- Einschränkung von Netzwerkzugriff auf PostgreSQL-Port (5432)
- Monitoring von SQL-Audit-Logs auf verdächtige ALTER ROLE-Statements
- Anwendung des Principle of Least Privilege für Datenbankbenutzer
Bewertung
Schweregrad: High (CVSS 8.8)
Die Kombination aus Authentifizierungserfordernis und SQL-Injection mit Privileg-Eskalation rechtfertigt die hohe Einstufung. Ein Patch ist verfügbar.
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