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CVE-2026-52758: SQL Injection Vulnerability in NSA Ghidra BSim
Zusammenfassung
In NSA Ghidra vor Version 12.1 existiert eine kritische SQL-Injection-Schwachstelle in den BSim-Filterfunktionen. Die Vulnerability ermöglicht es Angreifern, über das BSim-Netzwerk-Query-Protokoll beliebige SQL-Befehle auszuführen. Dies gefährdet die Integrität und Vertraulichkeit von Daten in der PostgreSQL-Datenbankinstanz.
Betroffene Systeme
- Produkt: NSA Ghidra
- Betroffene Versionen: Alle Versionen vor 12.1
- Betriebssysteme: Windows, Linux, macOS
- Komponente: BSim (Binary Similarity) Netzwerk-Protokoll
Technische Details
Die Schwachstelle liegt in der unsicheren Verarbeitung von Benutzereingaben in BSim-Filtertypen. Folgende Probleme wurden identifiziert:
- Fehlende Input-Validierung: Benutzerdaten werden direkt in SQL-Queries konkateniert
- Keine Parameterisierung: Prepared Statements sind nicht implementiert
- Keine Escaping-Mechanismen: Spezialzeichen werden nicht gefiltert
Angreifer können über das Netzwerk-Protokoll manipulierte BSim-Anfragen senden und beliebige SQL-Befehle in die PostgreSQL-Datenbank einschleusen. Dies ermöglicht das Lesen, Modifizieren und Löschen von Daten.
Empfohlene Massnahmen
- Sofortmassnahme: Upgrade auf Ghidra Version 12.1 oder höher durchführen
- Netzwerkschutz: BSim-Netzwerk-Zugriff auf vertrauenswürdige Hosts beschränken
- Datenbankschutz: PostgreSQL-Credentials rotieren und Zugriffsrechte reduzieren
- Monitoring: Ungewöhnliche Datenbankaktivitäten überwachen
- Audit-Logs: BSim-Query-Protokolle überprüfen auf Anomalien