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Zusammenfassung
Die Schwachstelle CVE-2026-57819 betrifft Apache CXF und ermöglicht Denial-of-Service-Anschläge durch die Verarbeitung von HTTP-Anfragen mit exzessiv hohen Anzahlen von Formularparametern. Das Fehlen eines standardisierten Limits führt zu Ressourcenerschöpfung auf betroffenen Servern.
Betroffene Systeme
Betroffen sind folgende Apache CXF Versionen:
- Apache CXF vor Version 3.6.12
- Apache CXF vor Version 4.1.8
- Apache CXF vor Version 4.2.3
Die Schwachstelle betrifft alle JAX-RS-basierten Implementierungen mit aktivierter Formularparameter-Verarbeitung.
Technische Details
Apache CXF bietet zwar die Konfigurationsoption „maxFormParameterCount“ zur Limitierung von Formularparametern in JAX-RS-Meldungen, jedoch existiert kein Standardlimit. Dies ermöglicht Angreifern, speziell präparierte HTTP-POST-Anfragen mit mehreren Tausend oder Millionen Formularparametern zu senden.
Die fehlende Validierung führt dazu, dass der Server versucht, alle Parameter in den Speicher zu laden und zu verarbeiten. Dies verursacht CPU- und Memory-Überlastung, was letztendlich zum Absturz oder zur Blockade des Dienstes führt.
Der Angriffsvektor ist netzwerkbasiert und erfordert keine Authentifizierung oder spezielle Berechtigungen.
Empfohlene Massnahmen
- Sofortiges Update auf Apache CXF 4.2.3, 4.1.8 oder 3.6.12
- Aktivierung der „maxFormParameterCount“-Konfiguration mit einem geeigneten Limit (mindestens 500 Parameter als Standard)
- Implementierung von Rate-Limiting auf HTTP-Gateway-Ebene
- Überwachung von unerwöhnlich großen POST-Anfragen in Access-Logs
- Regelmäßige Überprüfung der CXF-Konfiguration hinsichtlich Sicherheitseinstellungen
Bewertung
Mit einem CVSS-Score von 7.5 (High) stellt diese Schwachstelle eine erhebliche Bedrohung für die Verfügbarkeit von Diensten dar. Die einfache Ausnutzbarkeit und die fehlende Authentifizierungsanforderung machen zeitnahe Patching-Maßnahmen erforderlich.
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