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CVE-2026-6075: Cross-Site Request Forgery im Media Library Assistant Plugin
Zusammenfassung
Das WordPress-Plugin „Media Library Assistant“ in den Versionen bis einschlieĂźlich 3.35 weist eine kritische Cross-Site Request Forgery (CSRF)-Schwachstelle auf. Die Anfälligkeit ermöglicht es unauthentifizierten Angreifern, Administratoren zu manipulieren und unbefugte Bulk-Operationen auf Plugin-Einstellungen und Attachment-Metadaten auszufĂĽhren. Der CVSS-Score von 8.1 klassifiziert diese als High-Severity-Vulnerability.
Betroffene Systeme
- Media Library Assistant Plugin fĂĽr WordPress
- Versionen: ≤ 3.35
- Angriffsvektor: Network (keine lokale AusfĂĽhrung erforderlich)
- Authentifizierung: Nicht erforderlich fĂĽr die Initiierung des Angriffs
Technische Details
Die Schwachstelle resultiert aus fehlender Nonce-Verifikation in den Bulk-Action-Handlern der Settings-Tab-Handler. Dies ermöglicht CSRF-Angriffe durch manipulierte HTTP-Requests, die:
- Bulk-Löschoperationen durchführen
- Attachment-Metadaten bearbeiten
- Plugin-Einstellungen purgen
Angreifer können speziell präparierte Webseiten oder E-Mails mit eingebetteten Requests erstellen, die automatisch im Browser eines angemeldeten Administrators ausgeführt werden. WordPress-Sitzungscookies werden dabei automatisch mitgesendet.
Empfohlene Massnahmen
- Sofortige Deaktivierung: Plugin deaktivieren und deinstallieren
- Alternative einsetzen: Auf ein gepatchtes Plugin oder WordPress-Funktionen ausweichen
- Admin-Accounts überwachen: Aktivitätslogs prüfen auf verdächtige Bulk-Operationen
- Backups überprüfen: Gelöschte Attachments oder manipulierte Metadaten prüfen
- Monitoring: Web Application Firewall-Regeln für verdächtige POST-Requests implementieren
Bewertung
| CVSS Score: | 8.1 (High) |
| Patch-Status: | Nicht verfĂĽgbar |
| Exploitbarkeit: | Einfach – keine Authentifizierung erforderlich |
| Risiko: | Hoch – Datenverlust möglich |
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