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Zusammenfassung
CVE-2026-76841 ist eine kritische Schwachstelle in Xinference vor Version 2.12.0, die eine unkontrollierte Remote Code Execution (RCE) über Hugging Face Model Loading ermöglicht. Die Vulnerability ermöglicht es authentifizierten Angreifern, beliebigen Python-Code mit den Privilegien des Worker-Prozesses auszuführen.
Betroffene Systeme
Produkt: Xinference
Versionen: Alle Versionen vor 2.12.0
Schweregrad: High (CVSS 8.8)
Angriffsvektor: Netzwerk (authentifiziert)
Technische Details
Die Schwachstelle resultiert aus der unbedingten Aktivierung von trust_remote_code=True beim Laden von Hugging Face Modellen an sechs kritischen Stellen:
- RerankModel._get_tokenizer (xinference/model/rerank/core.py)
- SentenceTransformerRerankModel.load (sentence_transformers/core.py)
- SentenceTransformerEmbeddingModel.load (embedding/sentence_transformers/core.py)
- FlagEmbeddingModel.load (embedding/flag/core.py)
- PytorchModel._sanitize_model_config und _get_components (llm/transformers/core.py)
Ein Angreifer mit Model-Launch-Zugriff kann ein Modell mit unbekanntem Typ registrieren und einen beliebigen Model-Pfad bereitstellen. Dies führt zur Ausführung von AutoTokenizer.from_pretrained, welches Python-Code aus der tokenizer_config.json des Model-Verzeichnisses (auto_map) importiert und ausführt.
Empfohlene Massnahmen
- Sofortige Aktualisierung: Upgrade auf Xinference 2.12.0 oder höher durchführen
- Zugriffskontrolle: Model-Launch-Zugriff auf vertrauenswürdige Benutzer beschränken
- Umgebungsvariable: Nach dem Update die Umgebungsvariable
XINFERENCE_TRUST_REMOTE_CODEnur für notwendige Built-in-Modelle setzen - Netzwerk-Isolation: Xinference-Instanzen in segmentierte Netzwerke mit minimalen Privilegien isolieren
Bewertung
Diese Vulnerability erfordert Handlungsfähigkeit mit hoher Priorität. Version 2.12.0 implementiert ein Gating-Mechanismus über allow_trust_remote_code und die Umgebungsvariable, was die Gefahr deutlich reduziert. Ein zeitnaher Patch ist essentiell.
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