„`html
Zusammenfassung
OpenMed vor Version 1.5.2 enthält eine kritische Remote-Code-Execution-Schwachstelle (RCE) im Privacy-Filter-Modelllade-Mechanismus. Die Vulnerability erlaubt unauthentifizierten Angreifern die Ausführung beliebigen Codes mit den Privilegien des OpenMed-Serviceprozesses durch Manipulation des model_name-Parameters.
Betroffene Systeme
- OpenMed Versionen vor 1.5.2
- Systeme mit aktiviertem Privacy-Filter-Feature
- Deployments mit Internetzugriff auf die Applikation
Technische Details
Schwachstellentyp: Remote Code Execution (RCE)
Angriffsvektor: Das Privacy-Filter-Dispatcher-Modul nutzt fehlerhafte Substring-Matching-Logik zur Validierung des user-supplied Parameters model_name. Durch EinfĂĽgen von Substring-Patterns wie „attacker/foo-privacy-filter-bar“ umgeht der Angreifer die Eingabevalidierung.
Exploitmechanismus: Der manipulierte Parameter leitet die Anfrage in einen Pfad weiter, der Hugging-Face-Modelle mit aktiviertem trust_remote_code=True lädt. Ein böswilliger Modell-Repository kann über auto_map-Direktiven in config.json oder tokenizer_config.json benutzerdefinierte Transformer-Code importieren, der automatisch bei Modellinitialisierung ausgeführt wird.
CVSS-Score: 9.8 (Kritisch) – vollständige Systemkompromittierung möglich
Empfohlene Massnahmen
- Sofort: OpenMed auf Version 1.5.2 oder höher aktualisieren
- Privacy-Filter-Feature deaktivieren, falls Patch nicht verfĂĽgbar
- Netzwerkzugriff auf OpenMed-Instanzen einschränken (Firewall-Rules)
- ProzessausfĂĽhrung des OpenMed-Services mit minimalen Privilegien konfigurieren
- Logs und Prozesse auf verdächtige Modelllade-Aktivitäten überwachen
- Hugging-Face-API-Aufrufe mit trust_remote_code=False erzwingen
Bewertung
Dies ist eine kritische Schwachstelle mit hohem Exploitpotential. Die fehlende Input-Validierung kombiniert mit gefährlichen Hugging-Face-Konfigurationen ermöglicht vollständige Systemkompromittierung. Ein Patch ist derzeit nicht verfĂĽgbar – sofortige Mitigation ist erforderlich.
„`