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CVE-2026-34355: Buffer Overflow in Apache mod_proxy_html
Zusammenfassung
Eine kritische Buffer-Overflow-Schwachstelle wurde in der mod_proxy_html-Komponente des Apache HTTP Servers identifiziert. Die Vulnerabilität ermöglicht Angriffen durch nicht vertrauenswürdige Backend-Server, die potenzielle Remote Code Execution oder Denial of Service ermöglichen. Das Schweregrad wird mit CVSS 7.5 bewertet und betrifft alle Versionen bis einschließlich 2.4.67.
Betroffene Systeme
- Apache HTTP Server 2.4.67 und frĂĽhere Versionen
- Systeme mit aktivem mod_proxy_html-Modul
- Installationen mit Proxy-Konfigurationen zu Backend-Servern
Plattformen: Linux, Windows, Unix und weitere Apache-unterstĂĽtzte Betriebssysteme
Technische Details
Die Schwachstelle liegt in der HTML-Verarbeitung des mod_proxy_html-Moduls. Bei der Verarbeitung von HTML-Responses von Backend-Servern können speziell formatierte Payloads einen Buffer Overflow auslösen. Dies geschieht beim Parsing und Rewriting von HTML-Inhalten, insbesondere bei ungültigen oder übergroßen Eingabedaten.
Angriffsvektor: Network-basiert ĂĽber HTTP/HTTPS ohne Authentifizierung erforderlich
Komplexität: Niedrig – direkte Manipulation von Backend-Responses möglich
Empfohlene Massnahmen
- Sofortiges Update: Upgrade auf Apache HTTP Server Version 2.4.68 oder höher durchführen
- Workaround: Deaktivierung von mod_proxy_html, falls nicht erforderlich
- Input-Validierung: Strikte Validierung von Backend-Responses implementieren
- Netzwerk-Segmentierung: Backend-Server isolieren und Zugriff beschränken
- Monitoring: Logs auf verdächtige mod_proxy_html-Aktivitäten überprüfen
Bewertung
CVSS Score: 7.5 (High)
Patch verfĂĽgbar: Ja – Version 2.4.68
Exploit-VerfĂĽgbarkeit: Wahrscheinlich in naher Zukunft
Handlungsempfehlung: Kritisch – Patch sollte zeitnah eingespielt werden, insbesondere fĂĽr produktive Systeme mit aktivem mod_proxy_html.
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