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Zusammenfassung
Die Schwachstelle CVE-2017-20250 ist eine Path-Traversal-Anfälligkeit in Mac Photo Gallery in der Version 3.0. Sie ermöglicht es unauthentifizierten Angreifern, durch Manipulation des albid-Parameters beliebige Dateien vom Server herunterzuladen. Die Vulnerability wird mit einem CVSS-Score von 7.5 als High-Severity eingestuft.
Betroffene Systeme
Mac Photo Gallery Version 3.0 und möglicherweise frühere Versionen sind von dieser Schwachstelle betroffen. Die Vulnerability betrifft primär WordPress-Installationen, auf denen dieses Plugin aktiv ist. Das Patch-Status zeigt, dass zum Zeitpunkt der Veröffentlichung kein offizieller Patch verfügbar war.
Technische Details
Die Anfälligkeit liegt in der Datei macdownload.php. Der albid-Parameter wird nicht ausreichend validiert und filtert keine Directory-Traversal-Sequenzen wie ../. Dies ermöglicht Angreifern, sich aus dem vorgesehenen Plugin-Verzeichnis zu bewegen und auf sensible Dateien zuzugreifen.
Ein Angriff könnte beispielsweise wie folgt aussehen:
macdownload.php?albid=../../wp-load.php
Dadurch werden Dateien außerhalb des Plugin-Verzeichnisses zugänglich, einschließlich Konfigurationsdateien und System-kritischer WordPress-Dateien. Der Angriffsvektor ist Netzwerk-basiert und erfordert keine Authentifizierung.
Empfohlene Massnahmen
- Sofortige Maßnahmen: Plugin deaktivieren und löschen, falls nicht benötigt
- Input-Validierung: Den albid-Parameter strikt validieren und nur alphanumerische Werte akzeptieren
- Verzeichnisbeschränkung: Implementierung von realpath()-Überprüfungen zur Sicherstellung, dass Dateizugriffe nicht außerhalb des Plugin-Verzeichnisses erfolgen
- Web-Application-Firewall: WAF-Regeln fĂĽr Directory-Traversal-Patterns aktivieren
- Monitoring: Log-Dateien auf verdächtige Zugriffsmuster überprüfen
- Aktualisierung: Auf neuere Plugin-Versionen wechseln oder zu aktiv gepflegten Alternativen migrieren
Bewertung
Mit einem CVSS-Score von 7.5 stellt diese Vulnerability eine erhebliche Bedrohung dar. Die fehlende Authentifizierung und der einfache Exploit-Mechanismus machen sie zu einer attraktiven Zielscheibe für Angreifer. Die mangelnde Verfügbarkeit eines offiziellen Patches erhöht das Risiko zusätzlich. Betroffene Administratoren sollten dringend Gegenmaßnahmen einleiten.
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