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CVE-2026-52751: Unsafe Deserialization in Ghidra
Zusammenfassung
Ghidra-Versionen vor 12.1 enthalten eine kritische Unsafe-Deserialization-Schwachstelle in der Client-seitigen Shared-Project-RMI-Verbindungscode. Diese ermöglicht es unauthentifizierten Angreifern, beliebigen Remote-Code auszuführen. Das Risiko wird als HIGH bewertet (CVSS 8.8).
Betroffene Systeme
- NSA Ghidra < 12.1
- Alle Plattformen mit verwundbarem Ghidra installiert
Technische Details
Schwachstellentyp: Unsafe Deserialization (CWE-502)
Angriffsvektor: Network (unauthentifiziert)
Angriffskomplexität: Low
Die Vulnerability liegt in der RMI-Kommunikation für Shared Projects. Angreifer können eine manipulierte Projektdatei mit einer ghidra://-URL erstellen. Beim Öffnen über das Menü File → Open Project werden untrusted Objekte deserialisiert. Die Exploit-Kette nutzt Jython 2.7.4-Gadgets zur Ausführung arbiträrer Befehle mit den Privilegien des Ghidra-Prozesses.
Der Exploit erfordert lediglich, dass ein Benutzer die präparierte Datei öffnet – keine zusätzliche Authentifizierung ist notwendig.
Empfohlene Massnahmen
- Sofortiges Update: Upgrade auf Ghidra 12.1 oder höher durchführen
- Netzwerk-Segmentierung: RMI-Ports einschränken und nur vertrauenswürdigen Systemen Zugriff gewähren
- Eingabevalidierung: Ă–ffnung von Projektdateien aus unsicheren Quellen vermeiden
- Monitoring: RMI-Verbindungen und Prozess-Aktivitäten überwachen
- User-Awareness: Schulung zum sicheren Umgang mit Projektdateien
Bewertung
CVSS v3.1: 8.8 (HIGH)
Kritikalität: Hoch – Unauthentifizierte RCE mit niedriger Komplexität
Patch-Status: VerfĂĽgbar (Ghidra 12.1+)
Empfehlung: UnverzĂĽgliches Patching erforderlich
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