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CVE-2026-12958: Fehlende Symlink-Validierung in AWS Language Servers
Zusammenfassung
Eine Schwachstelle in Language Servers für AWS ermöglicht das Schreiben von Dateien außerhalb der Workspace-Vertrauensgrenze durch fehlende Symlink-Validierung. Ein lokaler Angreifer kann diese Lücke ausnutzen, um manipulierte symbolische Links in einem Workspace zu platzieren und dadurch beliebige Dateien außerhalb des definierten Vertrauensbereichs zu modifizieren oder zu erstellen.
Betroffene Systeme
Die Schwachstelle betrifft verschiedene Versionen der AWS Language Server Implementierung. Besonders kritisch sind Systeme vor Version 1.69.0. Die Anfälligkeit besteht systemübergreifend und erfordert lokalen Zugriff zur Exploitation.
Technische Details
Die Vulnerability basiert auf unzureichenden Validierungsmechanismen für symbolische Links (Symlinks) im Workspace-Handling. Language Server Prozesse folgen Symlinks ohne zu überprüfen, ob das Ziel außerhalb der Workspace-Grenzen liegt. Ein Angreifer kann durch das Platzieren von manipulierten Symlinks in einem Workspace-Verzeichnis eine Trajectory Traversal durchführen.
Der Angriffsvektor ist lokal limitiert, erfordert jedoch nur Berechtigungen zum Erstellen von Symlinks im Workspace. Die fehlende Validierung führt zu unkontrolliertem Dateizugriff mit den Privilegien des Language Server Prozesses.
Empfohlene Massnahmen
- Sofortiges Update: Upgrade auf Version 1.69.0 oder höher durchführen
- Workspace-Verzeichnis-Berechtigungen: Restriktive Dateisystem-Berechtigungen für Workspace-Verzeichnisse implementieren
- Symlink-Monitoring: Überwachung verdächtiger Symlink-Erstellungen in kritischen Verzeichnissen
- Zugriffskontrolle: Beschränkung des lokalen Zugriffs auf sensible Systeme
Bewertung
CVSS-Score: 7.8 (High)
Angriffsvektor: Local
Komplexität: Niedrig
Die Schwachstelle stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar, insbesondere in Multi-User-Umgebungen. Die Abhängigkeit von lokalem Zugriff mindert die Expositionsbreite, jedoch sollte die Remediation zeitnah erfolgen.
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