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Zusammenfassung
Flowise vor Version 3.1.0 (3.0.13 und älter) weist eine kritische Authentifizierungslücke auf. Der Endpunkt /api/v1/loginmethod ermöglicht es unauthentifizierten Angreifern, die vollständige SSO-Konfiguration einer Organisation abzurufen. Besonders kritisch: OAuth Client Secrets werden im Klartext offengelegt. Durch einfache GET-Requests mit OrganisationId-Parameter können API-Anmeldedaten für Google, Microsoft/Azure, GitHub und Auth0 kompromittiert werden.
Betroffene Systeme
- FlowiseAI Cloud-Instanzen
- Self-Hosted Flowise-Installationen (3.0.13 und älter)
- Alle Versionen vor 3.1.0
Betroffen sind Systeme mit exponiertem /api/v1/loginmethod Endpunkt ohne zusätzliche Netzwerk-Zugriffsbeschränkungen.
Technische Details
Der vulnerable Endpunkt validiert die OrganizationId-Parameter nicht ausreichend und verzichtet auf AuthentifizierungsprĂĽfungen. Ein Angreifer kann mit folgendem Request auf sensible Daten zugreifen:
GET /api/v1/loginmethod?organizationId=TARGET_ORG_ID
Die Antwort enthält:
- OAuth Client IDs und Secrets
- API Keys fĂĽr Third-Party Services
- Konfigurationsdaten fĂĽr SSO-Provider
Diese Credentials ermöglichen Lateral Movement und Authentifizierungs-Bypass in integrierten Systemen.
Empfohlene Massnahmen
- Sofort: Update auf Flowise 3.1.0 oder neuer durchfĂĽhren
- Alle OAuth Client Secrets der betroffenen Provider (Google, Microsoft, GitHub, Auth0) rotieren
- API Keys und Authentifizierungstoken invalidieren
- Access Logs prüfen auf verdächtige
/api/v1/loginmethodRequests - Netzwerk-basierte Zugriffskontrolle implementieren (WAF, IP-Whitelisting)
- Monitoring fĂĽr unauthentifizierte API-Zugriffe aktivieren
Bewertung
| CVE-ID | CVE-2026-56270 |
| Schweregrad | High |
| CVSS-Score | 7.5 |
| Angriffsvektor | Netzwerk (keine Authentifizierung erforderlich) |
| Komplexität | Niedrig |
| Patch-Status | VerfĂĽgbar |
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