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CVE-2026-12490: AuthentifizierungslĂĽcke in Nlnetlabs NSD
Zusammenfassung
In Nlnetlabs NSD liegt eine Authentifizierungslücke vor, die es Angreifern ermöglicht, Zone-Transfer-Anfragen ohne erforderliches Client-Zertifikat durchzuführen. Die Schwachstelle betrifft die Implementierung der TLS-Auth-Authentifizierung bei Zone-Transfers und weist einen CVSS-Score von 7.5 auf.
Betroffene Systeme
Produkt: Nlnetlabs NSD
Versionsumfang: Spezifische Versionen mit provide-xfr und tls-auth-name Konfiguration
Angriffsvektor: Netzwerk
Technische Details
Die Schwachstelle tritt auf, wenn eine provide-xfr-Regel mit tls-auth-name konfiguriert ist. Das System soll ein Client-Zertifikat mit dem definierten Namen validieren. Jedoch existiert ein Bypass-Mechanismus:
- Anfragen über TLS auf dem regulären tls-port (nicht tls-auth-port) umgehen die Zertifikatsprüfung
- TCP-Anfragen auf dem Standard-Port benötigen kein Client-Zertifikat
- Dies gilt, sofern andere provide-xfr-Bedingungen erfĂĽllt sind
Angreifer mit Netzwerkzugriff können dadurch unauthentifizierte Zone-Transfers anfragen und sensible DNS-Zonendaten exfiltrieren.
Empfohlene Massnahmen
- Sofortig: VerfĂĽgbaren Patch einspielen
- Konfiguration: provide-xfr-Regeln ĂĽberprĂĽfen und tls-auth-port explizit verwenden
- Netzwerk: Zone-Transfer-Port (Port 53 TCP/TLS) einschränken
- Monitoring: Unerwartete Zone-Transfer-Anfragen protokollieren und ĂĽberwachen
Bewertung
Schweregrad: High (7.5)
VerfĂĽgbarkeit: Patch verfĂĽgbar
Exploitierbarkeit: Hoch – einfache Umgehung durch Port-Wechsel möglich
Priorität: Sehr hoch – baldige Aktualisierung erforderlich
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