CVE-2026-22555 High CVSS 8.1/10

🟠 CVE-2026-22555: High Schwachstelle

CVE-2026-22555
8.1/10
High
Nein
Various
Network

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Zusammenfassung

Die Sicherheitslücke CVE-2026-22555 in Gitea vor Version 1.26.0 ermöglicht es API-Benutzern, Repositories in Organisationen zu forken, ohne die erforderliche CanCreateOrgRepo-Berechtigung zu prüfen. Dies führt zu einer unbefugten Offenlegung von Organisationsgeheimnissen und stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar.

Betroffene Systeme

Die Vulnerability betrifft folgende Komponenten:

  • Gitea-Versionen vor 1.26.0
  • Installationen mit aktiviertem Repository-Forking
  • Organisationen mit konfigurierten Secrets und API-Zugriff
  • Multi-Tenant-Umgebungen mit unterschiedlichen Berechtigungsstufen

Technische Details

Die Schwachstelle liegt in der API-Logik des Fork-Mechanismus. Beim Erstellen eines Forks über die REST-API werden Zugriffsprüfungen umgangen. Die fehlende CanCreateOrgRepo-Validierung ermöglicht es Angreifern mit niedrigen Privilegien, Repositories direkt in Organisationen zu forken, ohne deren Richtlinien zu beachten.

Kritisch: Während des Fork-Prozesses werden Organisationsgeheimnisse und Umgebungsvariablen in den kopierten Repository-Kontext übernommen. Ein Angreifer kann diese Secrets durch API-Aufrufe oder direkte Repository-Inspizierung auslesen. Dies betrifft insbesondere CI/CD-Credentials, API-Token und Datenbank-Passwörter.

Angriffsvektor: Ein authentifizierter Benutzer (auch mit minimalen Rechten) kann die Git API direkt aufrufen und einen unerlaubten Fork durchführen.

Empfohlene Massnahmen

  • Sofortige Migration auf Gitea 1.26.0 oder höher durchführen
  • Repository-Forking auf Organisationsebene deaktivieren, bis Patch verfügbar ist
  • API-Zugriff für unterprivilegierte Benutzer einschränken
  • Organisationsgeheimnisse rotieren und neu generieren
  • Audit-Logs auf verdächtige Fork-Aktivitäten prüfen
  • Netzwerkzugriff zur Gitea-API limitieren

Bewertung

CVSS-Score: 8.1 (High)

Diese Vulnerability erfordert sofortige Aufmerksamkeit. Die Kombination aus fehlender Zugriffskontrolle und Secrets-Exposure stellt ein kritisches Risiko dar. Da kein Patch verfügbar ist, müssen Administratoren sofort Mitigationsmaßnahmen implementieren und den Gitea-Entwickler-Status für Updates überwachen.

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