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Zusammenfassung
CVE-2026-67311 beschreibt eine Server-Side Request Forgery (SSRF) Schwachstelle in Budibase vor Version 3.38.1. Die Vulnerabilität ermöglicht es Benutzern mit Builder-Rolle, die IP-Blacklist-Schutzmaßnahmen zu umgehen und auf interne Ressourcen sowie Cloud-Metadaten-Endpunkte zuzugreifen.
Betroffene Systeme
Die Schwachstelle betrifft Budibase-Installationen in den Versionen vor 3.38.1. Besonders kritisch sind Cloud-Deployments und Umgebungen mit sensiblen internen Services. Systeme mit erweiterten Zugriffsrechten für Builder-Rollen sind erhöhtem Risiko ausgesetzt.
Technische Details
Die Vulnerabilität liegt in der REST-Datasource-Integration von Budibase. Das System validiert HTTP-Redirects nicht angemessen gegen die konfigurierte IP-Blacklist. Ein Angreifer mit Builder-Zugriff kann eine REST-Datasource konfigurieren, die auf einen externen Server verweist. Dieser externe Server antwortet mit einem HTTP-Redirect (301, 302, etc.) zu einer internen IP-Adresse. Die unzureichende Validierung ermöglicht das Umgehen der Blacklist-Protection.
Dadurch können folgende Ziele erreicht werden:
- AWS/Azure/GCP Cloud-Metadaten-Endpunkte (169.254.169.254)
- Interne Kubernetes-Services
- Datenbanken und Admin-Interfaces
- Konfigurationsserver und APIs
Empfohlene Massnahmen
Eine sofortige Aktualisierung auf Budibase 3.38.1 oder höher ist erforderlich. Bis dahin sollten folgende Maßnahmen implementiert werden:
- Beschränkung der Builder-Rolle auf vertrauenswürdige Benutzer
- Implementierung zusätzlicher Netzwerk-Segmentierung
- Monitoring von Datasource-Konfigurationen und outgehenden Requests
- Validierung von Redirect-Zielen auf Anwendungsebene
Bewertung
CVSS 6.8 (Medium): Die Schwachstelle erfordert authentifizierten Zugriff (Builder-Rolle), ermöglicht aber kritische Datenexfiltration und interne Netzwerk-Reconnaissance. In Multi-Tenant-Umgebungen ist das Risiko erhöht. Sofortige Behebung wird empfohlen.
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