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Zusammenfassung
Eine Memory-Leak-Schwachstelle wurde in cockpit-ws identifiziert, die es unauthentifizierten Angreifern ermöglicht, Speicherressourcen auf dem Zielhost zu erschöpfen. Die Vulnerability wird durch die Login-Page-Handler-Komponente ausgelöst und kann zu einem Denial-of-Service (DoS) führen. Mit einem CVSS-Wert von 7.5 wird die Schwachstelle als hochgradig kritisch eingestuft.
Betroffene Systeme
Die Vulnerability betrifft verschiedene Versionen von cockpit-ws, dem Web-Socket-Dienst der Cockpit-Administrationskonsole. Systemadministratoren sollten ihre eingesetzten cockpit-ws-Instanzen auf Anfälligkeit prüfen, insbesondere wenn diese über Netzwerkzugang erreichbar sind.
Technische Details
Der Fehler liegt in der Verarbeitung von HTTP-Requests auf der Login-Seite. Wenn ein unauthentifizierter Request einen CockpitLang-Cookie enthält, erfolgt eine fehlerhafte Speicherverwaltung. Der Handler reserviert Heap-Memory für die Cookie-Verarbeitung, gibt diesen jedoch nicht ordnungsgemäß frei. Mit jedem Request wird zusätzliches Memory allokiert, ohne dass die vorherigen Zuweisungen deallokaziert werden.
Angriffsvektor: Ein Angreifer kann automatisiert mehrere HTTP-Requests mit manipulierten CockpitLang-Cookies senden und dadurch kontinuierlich Speicher belegegen. Dies führt zu einer progressiven Speichererschöpfung des Host-Systems.
Empfohlene Massnahmen
- Sofortige Implementierung von Rate-Limiting auf der Login-Seite
- Firewall-Regeln zur Beschränkung unauthentifizierter Requests
- Monitoring der Speicherauslastung auf betroffenen Systemen
- Regelmässige Überwachung auf anomale Request-Muster
- Isolierung kritischer cockpit-ws-Instanzen von öffentlichen Netzwerken
- Warten auf offizielle Patches und zeitnahe Installation
Bewertung
Mit CVSS 7.5 und Verfügbarkeit eines funktionsfähigen Exploits stellt diese Schwachstelle eine erhebliche Bedrohung dar. Obwohl derzeit kein offizieller Patch vorhanden ist, können die genannten Mitigationsmassnahmen das Angriffsrisiko signifikant reduzieren.
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