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Zusammenfassung
Eine Deserialisierungsschwachstelle wurde in ggml-org llama.cpp (Commit bec4772f6) identifiziert. Die Vulnerabilität betrifft die Funktion deserialize_tensor in der Datei ggml/src/ggml-rpc/ggml-rpc.cpp des ggml-RPC Server. Durch Manipulation der Parameter op und op_params können Angreifer unsicheren Code-Pfade auslösen. Der CVSS-Wert von 7.3 klassifiziert diese als High-Severity-Sicherheitslücke.
Betroffene Systeme
Die Schwachstelle betrifft llama.cpp-Installationen mit aktiviertem ggml-RPC Server. Dies umfasst insbesondere:
- ggml-org llama.cpp (Commit bec4772f6 und frĂĽher)
- Systeme mit RPC-Serverkonfiguration
- Deployments ohne entsprechende Input-Validierung
Technische Details
Die Vulnerabilität liegt in der unzureichenden Validierung von Deserialisierungseingaben. Die Funktion deserialize_tensor verarbeitet die Parameter op und op_params ohne adäquate Sanity-Checks. Dies ermöglicht es Angreifern, manipulierte RPC-Anfragen zu konstruieren und damit beliebige Operationen auf dem Server auszulösen.
Unterscheidung zu CVE-2026-34159: Der vorherige Fix adressierte nur NULL-Pointer-Checks in create_node(), validierte aber weder op noch op_params vollständig. Diese Lücke bleibt bestehen.
Empfohlene Massnahmen
- Netzwerk-Isolation: RPC-Server sollten in isolierten Netzwerksegmenten betrieben werden
- Input-Validierung: Implementierung strenger Validierungsregeln fĂĽr alle RPC-Parameter
- Rate-Limiting: EinfĂĽhrung von Ratenbegrenzungen fĂĽr RPC-Anfragen
- Monitoring: Ăśberwachung abnormaler deserialize_tensor-Aufrufe
- Update: Anwendung von Sicherheitsupdates sobald verfĂĽgbar
Bewertung
CVSS 7.3 (High) – Die SicherheitslĂĽcke ermöglicht Remote Code Execution ohne vorherige Authentifizierung. Der Schweregrad wird durch die Netzwerk-Erreichbarkeit und mangelnde Eingabevalidierung erhöht. Ein Patch steht aktuell nicht zur VerfĂĽgung.
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