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Zusammenfassung
Die Schwachstelle CVE-2026-18601 betrifft GL.iNet GL-MT3000 Router bis einschließlich Version 4.4.5. Sie ermöglicht Remote Code Execution (RCE) durch Command Injection in der OpenVPN-Client-Komponente. Der kritische CVSS-Score von 9.8 unterstreicht die Gefährlichkeit dieser Vulnerability. Das Exploit-PoC ist öffentlich verfügbar.
Betroffene Systeme
- GL.iNet GL-MT3000 Version ≤ 4.4.5
- Betroffene Komponente: ovpn-client.so Native Plugin
- Vulnerable CGI-Endpunkt: /cgi-bin/glc
- Vulnerable Funktion: ovpn-client.check_config
Technische Details
Die Vulnerability liegt in der unzureichenden Input-Validierung des Parameters filename der Funktion ovpn-client.check_config. Der Parameter wird direkt in einen Systembefehl eingebunden, ohne Sanitization durchzuführen. Dadurch können Angreifer Shell-Metacharakter (z.B. Pipes, Semicolons, Command Substitution) injizieren.
Ein typischer Angriff könnte wie folgt aussehen:
GET /cgi-bin/glc?action=ovpn-client.check_config&filename=config.ovpn;malicious_command
Die fehlende Authentifizierung auf dem Endpunkt ermöglicht Remote Exploitation ohne Anmeldedaten. Der Angreifer erhält die Privilegien des Web-Server-Prozesses (typischerweise root).
Empfohlene Massnahmen
- Sofortige MaĂźnahme: Betroffene Router vom Internet isolieren oder Firewall-Rules implementieren, die Zugriff auf /cgi-bin/glc blockieren
- Update: GL.iNet wird ein Patch bereitstellen – Versionsupgrade durchführen, sobald verfügbar
- Monitoring: Logs auf verdächtige Zugriffe zu /cgi-bin/glc prüfen
- Netzwerk-Segmentierung: Administrationsinterfaces vom WAN-Traffic isolieren
- Workaround: OpenVPN-Client-Funktionalität deaktivieren, falls nicht benötigt
Bewertung
CVSS v3.1: 9.8 (Critical)
Angriffsvektor: Network / Unauthenticated
Komplexität: Niedrig
Status: Public Exploit verfügbar – erhöhtes Angriffsrisiko
Patch-Status: Kein Patch verfügbar (Stand der Veröffentlichung)
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