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Zusammenfassung
Die Schwachstelle CVE-2026-71951 betrifft D-Link DWR-M961 Geräte mit Hardware-Version C1 und Firmware-Versionen vor 1.1.5_C1_202607071108. Eine kritische Command Injection Vulnerability in der /boafrm/formIMEISetup Schnittstelle ermöglicht unauthentifizierten Remote-Angreifern die Ausführung beliebiger Befehle mit Root-Privilegen. Der CVSS-Wert von 9.8 unterstreicht die kritische Natur dieser Schwachstelle.
Betroffene Systeme
Primär betroffen sind D-Link DWR-M961 Router mit Hardware-Revision C1 und Firmware-Versionen vor 1.1.5_C1_202607071108. Betreiber müssen ihre Geräte überprüfen und die genaue Hardware- und Firmware-Version identifizieren. Die Schwachstelle wurde bislang für diese spezifische Hardware-Version dokumentiert, ähnliche D-Link Modelle sollten jedoch ebenfalls überprüft werden.
Technische Details
Der Angriff erfolgt über die Web-Management-Schnittstelle des Routers. Die Schwachstelle liegt in unzureichender Input-Validierung des IMEI_value Parameters in der /boafrm/formIMEISetup Funktion. Durch Shell-Metacharakter wie Pipes, Semikola oder Command-Substitution können Angreifer OS-Befehle injizieren. Die fehlende Sanitization ermöglicht die direkte Weitergabe der Eingabe an Shell-Interpreter, was Befehlsausführung mit den höchsten Privilegen des Web-Servers (root) bewirkt.
Empfohlene Massnahmen
Sofortmassnahmen: Betroffene Geräte sollten vom Netzwerk isoliert oder der Zugriff auf die Web-Management-Schnittstelle durch Firewall-Regeln beschränkt werden. Die Firmware sollte auf Version 1.1.5_C1_202607071108 oder höher aktualisiert werden, sobald verfügbar.
Langfristige Massnahmen: Implementierung von Zugriffskontroll-Listen auf Netzwerk-Ebene, regelmässige Sicherheits-Updates, Netzwerk-Segmentierung und Überwachung auf verdächtige Aktivitäten in den Router-Logs.
Bewertung
Mit einem CVSS-Wert von 9.8 handelt es sich um eine kritische Schwachstelle mit maximaler Netzwerk-Ausnutzbarkeit ohne Authentifizierung. Die sofortige Behebung ist erforderlich. Da D-Link keinen Patch bereitgestellt hat, sind alternative Sicherungsmassnahmen dringend notwendig.
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