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Zusammenfassung
Die Schwachstelle CVE-2026-10847 ist eine lokale Privilegiensteigerung in Check Point Identity Agent Full für Windows. Ein authentifizierter lokaler Benutzer kann durch unsachgemäße Handhabung der ausführbaren Dateiauflösung während des Log-Sammlungsprozesses beliebigen Code mit SYSTEM-Privilegien ausführen. Der CVSS-Score von 7.8 klassifiziert diese Schwachstelle als High-Severity-Risiko.
Betroffene Systeme
Check Point Identity Agent Full für Windows-Betriebssysteme ist anfällig. Die genaue Versionsrange wird derzeit noch von Check Point überprüft. Administratoren sollten ihre Deployments überprüfen und aktualisierte Informationen vom Hersteller einholen.
Technische Details
Die Vulnerabilität liegt in der Verarbeitung von ausführbaren Dateien während des Log-Sammlungsprozesses. Der Identity Agent führt einen Pfad-Lookup durch, der nicht ordnungsgemäß validiert wird. Ein authentifizierter lokaler Attacker kann durch Path-Injection-Techniken eine manipulierte ausführbare Datei in ein vertrauenswürdiges Verzeichnis platzieren oder das Suchpfad-Verhalten ausnutzen.
Wenn der Log-Sammlungsprozess ausgelöst wird, lädt die Anwendung die präparierte Datei und führt sie mit SYSTEM-Privilegien aus. Dies ermöglicht vollständige Systemkompromittierung.
Empfohlene Massnahmen
- Ăśberwachen Sie Check Point-Sicherheitsadvisories auf verfĂĽgbare Patches
- Beschränken Sie lokale Benutzerkonten auf notwendige Berechtigungen
- Implementieren Sie Application Whitelisting fĂĽr kritische Prozesse
- Überwachen Sie verdächtige Prozessausführungen mit SYSTEM-Privilegien
- Führen Sie regelmäßige Sicherheitsaudits durch
Bewertung
CVSS Score: 7.8 (High)
Angriffsvektor: Lokal
VerfĂĽgbarer Patch: Nein
Das lokale Angriffsszenario reduziert das unmittelbare Risiko, jedoch besteht erhebliches Gefährdungspotential in Umgebungen mit mehreren lokalen Benutzern oder Remote-Access-Szenarien.
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