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Zusammenfassung
Die Schwachstelle CVE-2026-13500 betrifft ANTLR4 in Versionen bis einschließlich 4.13.2. Eine kritische Code-Injection-Lücke in der Grammar Action Block Handler-Komponente ermöglicht es Angreifern, beliebigen Code auszuführen. Der Severity-Score von 7.3 (High) unterstreicht das erhebliche Risiko. Da bereits öffentliche Exploits verfügbar sind und der Hersteller keine Patches bereitgestellt hat, besteht ein akutes Bedrohungspotenzial.
Betroffene Systeme
Vulnerable Versionen: ANTLR 4.0 bis 4.13.2
Betroffene Komponente: tool/src/org/antlr/v4/codegen/model/OutputFile.java
Scope: Alle Systeme und Anwendungen, die ANTLR4 für die Grammatik-Codegenerierung nutzen, sind potenziell betroffen. Dies umfasst insbesondere Java-basierte Entwicklungsumgebungen und Code-Generierungs-Tools.
Technische Details
Die Verwundbarkeit liegt in der fehlerhaften Validierung und Sanitization von Benutzereingaben innerhalb des Grammar Action Block Handlers. Durch speziell präparierte Grammatik-Dateien können Angreifer Injektions-Payloads einschleusen. Diese werden während der Code-Generierungsphase ohne ausreichende Filterung verarbeitet, wodurch beliebiger Code in die generierten Ausgabedateien eingefügt werden kann.
Angriffsvektor: Network-basiert; Ein Angreifer kann manipulierte ANTLR-Grammatiken remote bereitstellen oder bestehende Build-Prozesse kompromittieren.
Empfohlene Massnahmen
- Sofortmaßnahmen: Inventur aller Systeme durchführen, die ANTLR4 ≤ 4.13.2 nutzen
- Input-Validierung: Grammatik-Dateien nur aus vertrauenswürdigen Quellen akzeptieren
- Monitoring: Build-Prozesse und generierte Code-Artefakte auf verdächtige Muster überwachen
- Isolation: Build-Umgebungen isolieren und mit minimalen Privilegien ausführen
- Patch-Planung: Künftige Sicherheitsupdates priorisieren, sobald verfügbar
Bewertung
CVSS v3.1: 7.3 (High)
Status: Ungepatcht; Exploits öffentlich verfügbar
Priorität: Kritisch – Sofortiges Handeln erforderlich für betroffene Infrastrukturen
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