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CVE-2026-14664: Heap Buffer Overflow in PostgreSQL Regular Expression Engine
Zusammenfassung
Ein kritischer Heap Buffer Overflow in der PostgreSQL Regular Expression Engine ermöglicht es Query-Autoren, beliebigen Code mit den Privilegien des Datenbankbenutzers auszuführen. Die Schwachstelle wird durch Zeichenketten ausgelöst, die die Standard-Zeichencodierung umgehen. Der CVSS-Score von 8.8 klassifiziert dies als High-Severity-Vulnerability mit erheblichem Schadenpotenzial.
Betroffene Systeme
Die folgende PostgreSQL-Versionen sind anfällig:
- PostgreSQL 14 vor Version 14.24
- PostgreSQL 15 vor Version 15.19
- PostgreSQL 16 vor Version 16.15
- PostgreSQL 17 vor Version 17.11
- PostgreSQL 18 vor Version 18.5
Technische Details
Die Vulnerabilität liegt in der Verarbeitung von regulären Ausdrücken und beschreibt einen Heap Buffer Overflow, der während der Datenkonvertierung durch pg_wchar auftritt. Im Gegensatz zu CVE-2026-2006 entsteht das Problem durch unanticipiertes Datenwachstum während der Round-Trip-Verarbeitung. Eingabevalidierungsmechanismen werden durch speziell crafted Text-Sequenzen umgangen, die nicht der erwarteten Zeichencodierung entsprechen.
Der Angriffsvektor ist netzwerkbasiert (Network), was bedeutet, dass die Schwachstelle ohne lokalen Zugriff exploitiert werden kann. Ein authentifizierter Benutzer kann ĂĽber SQL-Queries gezielt gepufferte Zeichenketten injizieren.
Empfohlene Massnahmen
- Sofortige Aktualisierung auf die gepatchten Versionen durchfĂĽhren
- Zugriff auf reguläre Ausdrücke in Queries beschränken
- Input-Validierung und Zeichencodierung ĂĽberprĂĽfen
- Systemprotokolle auf verdächtige PostgreSQL-Aktivitäten überwachen
- Datenbanksysteme isolieren, bis Patches verfĂĽgbar sind
Bewertung
Schweregrad: High (CVSS 8.8)
Angriffsvektor: Network
Authentifizierung erforderlich: Ja
Patch verfügbar: Nein (zur Zeit der Veröffentlichung)
Diese Schwachstelle erfordert sofortige Aufmerksamkeit in produktiven PostgreSQL-Umgebungen.
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