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Zusammenfassung
In der EFM ipTIME AX8004M Version 15.09.0 wurde eine Remote Code Execution (RCE) Schwachstelle identifiziert. Die Verwundbarkeit ermöglicht es einem Angreifer, über manipulierte Parameter arbitrary Befehle auf dem betroffenen System auszuführen. Mit einem CVSS-Score von 7.3 wird die Sicherheitslücke als hochgradig kritisch eingestuft. Der Exploit wurde bereits öffentlich offengelegt.
Betroffene Systeme
Produkt: EFM ipTIME AX8004M
Betroffene Version: 15.09.0 und älter
Gerätetyp: Router/Netzwerk-Appliance
Status: Kein Patch vom Hersteller verfügbar
Technische Details
Die Schwachstelle befindet sich im CGI-Endpunkt /cgi/d.cgi. Die Funktion popen() verarbeitet den Parameter fname unsicher, ohne diesen zu validieren oder zu filtern. Ein Angreifer kann OS-Kommandos durch spezielle Zeichen (z.B. Pipe-Operatoren, Semikolons) injizieren:
GET /cgi/d.cgi?fname=test;id; HTTP/1.1
Durch diese Manipulation werden injizierte Befehle mit den Privilegien des CGI-Prozesses ausgeführt. Die Authentifizierung ist nicht erforderlich, da die Anfrage remote über das Netzwerk gestellt werden kann.
Empfohlene Massnahmen
- Sofortig: Betroffene Geräte vom Netz trennen oder isolieren, sofern möglich
- Netzwerk-Segmentierung: Administrativen Zugriff auf das Gerät beschränken
- Firewall-Regeln: HTTP/HTTPS-Zugriff auf
/cgi/d.cgiblockieren - Monitoring: Verdächtige CGI-Anfragen in Logs überprüfen
- Firmware-Update: Alternative Router-Modelle mit gepatchten Versionen evaluieren
- Hersteller-Kontakt: Regelmäßig auf Patch-Updates bei EFM überprüfen
Bewertung
CVSS v3.1: 7.3 (High)
Angriffsvektor: Network (Netzwerk)
Authentifizierung: Nicht erforderlich
Ausnutzbarkeit: Öffentlich bekannt und exploitierbar
Die Kombination aus fehlender Authentifizierung, öffentlichem Exploit und fehlendem Vendor-Support macht diese Sicherheitslücke zu einer erheblichen Bedrohung für betroffene Infrastrukturen.
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