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Zusammenfassung
Die Schwachstelle CVE-2026-36603 betrifft den Mercusys AC12G (EU) Router mit Firmware-Version AC12G(EU)_V1_200909. Das Gerät exponiert 15 von 18 UPnP IGD (Internet Gateway Device)-Aktionen ohne Authentifizierung auf Port 1900. Dies ermöglicht es unauthentifizierten Geräten im lokalen Netzwerk, beliebige Port-Forwarding-Regeln zu erstellen und auf WAN-Verkehrsstatistiken zuzugreifen. Der Schweregrad wird mit High (CVSS 8.1) bewertet.
Betroffene Systeme
Mercusys AC12G (EU) Router mit Firmware-Version AC12G(EU)_V1_200909. Da UPnP standardmäßig aktiviert ist, sind alle betroffenen Geräte ohne explizite Deaktivierung dieser Funktion vulnerabel.
Technische Details
Der Mercusys AC12G Router implementiert die UPnP IGD-Spezifikation fehlerhaft. Die kritischen exponieren Funktionen umfassen:
- AddPortMapping: Ermöglicht das Erstellen von Port-Forwarding-Regeln ohne Authentifizierung
- GetExternalIPAddress: Offenbart die externe WAN-IP-Adresse
- Weitere 13 IGD-Aktionen ohne Authentifizierungsmechanismen
Der Angriffsvektor ist das lokale Netzwerk (Adjacent_Network). Ein Angreifer mit Zugang zum LAN kann über UDP Port 1900 direkt mit dem UPnP-Dienst kommunizieren und die exponieren Funktionen missbrauchen. Dies ermöglicht Man-in-the-Middle-Angriffe, Umleitungen von WAN-Traffic und Netzwerksnooping.
Empfohlene Massnahmen
- UPnP-Funktion in der Admin-Oberfläche des Routers deaktivieren (Einstellungen → UPnP → Deaktivieren)
- Zugriff auf das Admin-Interface auf vertrauenswürdige Geräte beschränken
- LAN-Sicherheit überprüfen und unauthorized Geräte vom Netzwerk isolieren
- Regelmäßig auf Firmware-Updates überprüfen
- Eine Firewall-Regel implementieren, die Port 1900 blockiert (falls UPnP nicht benötigt)
Bewertung
CVSS Score: 8.1 (High)
Angriffsvektor: Benachbartes Netzwerk
Patch-Status: Kein Patch verfügbar
Ohne verfügbare Sicherheitsupdates ist die Deaktivierung von UPnP die primäre Mitigation.
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