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Zusammenfassung
Die Schwachstelle CVE-2026-45743 betrifft Termix, eine webbasierte Server-Management-Plattform mit SSH-Terminal-, Tunneling- und Dateibearbeitungsfunktionen. In Versionen vor 2.3.2 existiert eine kritische Autorisierungslücke in 16 File-Manager-Endpunkten, die es authentifizierten Angreifern ermöglicht, auf SSH-Sitzungen anderer Benutzer zuzugreifen und Dateien auf verbundenen SSH-Hosts zu manipulieren.
Betroffene Systeme
Termix in allen Versionen vor 2.3.2 ist betroffen. Die Schwachstelle existiert in folgenden Komponenten:
- SSH-Terminal-Funktionalität
- 16 spezifische File-Manager-Endpunkte
- Datei-Upload- und Download-Mechanismen
- DateiausfĂĽhrungs-Features
Technische Details
Die Sicherheitslücke basiert auf unzureichender Validierung des Parameters sessionId. Die betroffenen Endpunkte überprüfen nicht, ob der anfragende Benutzer tatsächlich Eigentümer der angegebenen SSH-Sitzung ist. Ein authentifizierter Angreifer kann mit minimalem Aufwand die sessionId eines anderen Benutzers erraten oder durch andere Mittel in Erfahrung bringen.
Nach erfolgreicher Identifikation einer fremden sessionId ermöglicht die Schwachstelle folgende Operationen:
- Lesen von Dateien auf dem SSH-Host des Opfers
- Schreiben und Modifizieren von Dateien
- Löschen von kritischen Dateien
- Download von sensiblen Daten
- AusfĂĽhrung von Befehlen auf dem SSH-Host
Der Angriffsvektor ist netzwerkbasiert und erfordert lediglich einen gĂĽltigen Benutzeraccount im Termix-System.
Empfohlene Massnahmen
Sofortige Massnahmen:
- Upgrade auf Termix Version 2.3.2 oder höher durchführen
- Schwache oder vorhersagbare SessionID-Generierungsmechanismen ĂĽberprĂĽfen
- Zugriffslogs auf verdächtige Aktivitäten analysieren
- Zugriffsrechte auf Dateimanager-Endpunkte ĂĽberprĂĽfen
Langfristige Massnahmen:
- Implementierung von Session-Ownership-Validierung auf allen Endpunkten
- Regelmässige Sicherheitsaudits durchführen
- Principle of Least Privilege anwenden
Bewertung
CVSS-Score: 8.1 (High)
Die hohe Bewertung reflektiert das Risiko unberechtigten Datenzugriffs und der Möglichkeit der Codeausführung auf SSH-Hosts. Die Lücke erfordert zwar Authentifizierung, ermöglicht aber vollständige Kontrolle über fremde SSH-Sitzungen.
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