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Zusammenfassung
Eine Sicherheitslücke in Apache Camel CXF SOAP Component ermöglicht es unauthentifizierten Angreifern, unbeabsichtigte SOAP-Operationen auf Backend-Services auszuführen. Die Vulnerability basiert auf unzureichender Input-Validierung der operationName- und operationNamespace-Header, die von HTTP-Anfragen direkt in den Exchange weitergeleitet werden. Dies ermöglicht eine „Confused Deputy“-Attacke, bei der lesende Operationen durch destruktive Operationen ersetzt werden können.
Betroffene Systeme
- Apache Camel 4.0.0 bis 4.14.7
- Apache Camel 4.15.0 bis 4.18.2
- Apache Camel 4.19.0 bis 4.20.x
Betroffen sind Deployments, die die camel-cxf oder camel-cxfrs Komponenten mit HTTP-Consumer-Bridges verwenden.
Technische Details
Die Vulnerability liegt in der Header-Behandlung der CXF-Komponente. Die Konstanten CxfConstants.OPERATION_NAME und OPERATION_NAMESPACE wurden als einfache Strings „operationName“ und „operationNamespace“ definiert, ohne das Camel-Präfix. Die HttpHeaderFilterStrategy filtert nur Header im „Camel“-Namespace, wodurch diese unpräfixierten Header von HTTP-Requests in den Camel Exchange gelangen.
In Routen, die HTTP-Consumer direkt zu CXF-Producern bridgen, kann ein Angreifer beliebige Header setzen und dadurch den zu rufenden WSDL-Operation ändern. Die fehlende Authentifizierung verschärft das Risiko erheblich.
Empfohlene Massnahmen
- Sofortige Aktualisierung: Upgrade auf Version 4.21.0 oder später
- LTS-Updates: Version 4.14.8 oder 4.18.3 für ältere LTS-Releases
- Interim-Lösung: Entfernen Sie operationName- und operationNamespace-Header aus untrusted Input vor dem CXF-Producer und setzen Sie die Operation aus vertrauenswürdigen Quellen in der Route
- Authentifizierung: Implementieren Sie Authentifizierung für HTTP-Consumer
Bewertung
Schweregrad: Hoch (CVSS 7.5)
Die Vulnerability ermöglicht Privilege Escalation und Datenmanipulation ohne Authentifizierung. Die sofortige Patching ist dringend empfohlen.
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