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CVE-2026-47684: SSRF-Bypass in Sync-in Server
Zusammenfassung
In Sync-in Server vor Version 2.3.0 existiert eine Schwachstelle in der URL-Download-Funktion, die die Server-Side Request Forgery (SSRF) Protection umgeht. Die Regex-Validierung der Private-IP-Blocklist erkennt keine IPv4-gemappten IPv6-Adressen (z.B. ::ffff:127.0.0.1), was auf Dual-Stack-Systemen zu kritischen Sicherheitslücken führt.
Betroffene Systeme
- Sync-in Server Versionen < 2.3.0
- Dual-Stack-Konfigurationen mit IPv6-Support
- Systeme mit aktiviertem URL-Download-Feature
Technische Details
Die Schwachstelle liegt in der unzureichenden Validierung von IPv6-Adressen bei der SSRF-Prevention. IPv4-gemappte IPv6-Adressen folgen dem Schema ::ffff:xxx.xxx.xxx.xxx. Die fehlerhafte Regex-Implementierung validiert diese Notation nicht korrekt, wodurch ein Angreifer mittels URL-Download-Feature auf interne Ressourcen zugreifen kann.
Angriffsablauf: Ein Angreifer sendet eine speziell formatierte URL mit IPv4-gemappter IPv6-Adresse (z.B. http://::ffff:192.168.1.1). Die SSRF-Schutzmaßnahmen werden umgangen, und die Anfrage erreicht das interne Netzwerk.
CVSS-Score: 7.7 (High) – Netzwerk-basierter Angriffsvektor ohne Authentifizierung erforderlich.
Empfohlene Massnahmen
- Sofort: Update auf Sync-in Server Version 2.3.0 oder höher durchführen
- URL-Download-Feature temporär deaktivieren, falls Update nicht möglich
- Netzwerk-Segmentierung implementieren, um interne Ressourcen zu schützen
- Web Application Firewall (WAF) mit IPv6-Validation-Rules einsetzen
- Audit-Logs auf verdächtige Download-Aktivitäten prüfen
Bewertung
Schweregrad: High (CVSS 7.7)
Angriffsvektor: Netzwerk
Patch verfügbar: Ja (Version 2.3.0)
Die Schwachstelle ermöglicht kritische Angriffe auf interne Netzwerkressourcen und sollte sofort adressiert werden.
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