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Zusammenfassung
Apache Airflow’s Google Cloud Storage (GCS) Provider enthält eine kritische Path-Traversal-Vulnerabilität in den Operatoren GCSToSFTPOperator und GCSTimeSpanFileTransformOperator. Die Schwachstelle ermöglicht es Benutzern mit Schreibzugriff auf GCS-Buckets, beliebige Dateien auf SFTP-Servern oder Worker-Hosts zu ĂĽberschreiben.
Betroffene Systeme
Betroffen sind Installationen von apache-airflow-providers-google vor Version 22.2.1. Besonders gefährdet sind Deployments, die Daten aus Buckets verarbeiten, die von weniger vertrauenswürdigen Benutzern beschreibbar sind (z.B. Partner-Uploads, Public-Data-Buckets oder Ingest-Only Service Accounts).
Technische Details
Die Vulnerabilität liegt in der unzureichenden Normalisierung von GCS-Objektnamen. Die betroffenen Operatoren verarbeiten Objektnamen aus der Bucket-Listing-API direkt, ohne Pfad-Traversal-Segmente wie .. zu überprüfen oder zu bereinigen.
Ein Angreifer kann Objektnamen mit ..-Segmenten erstellen und dadurch:
- Bei
GCSToSFTPOperator: Dateien auĂźerhalb des konfiguriertendestination_pathauf dem SFTP-Server schreiben - Bei
GCSTimeSpanFileTransformOperator: Dateien auĂźerhalb des Worker-lokalen Temp-Verzeichnisses ĂĽberschreiben
Das Risiko ist erhöht, da die Datenquelle typischerweise von einem anderen Vertrauens-Principal als dem DAG-Autor kontrolliert wird.
Empfohlene Massnahmen
- Sofortige Aktualisierung: Upgrade auf
apache-airflow-providers-google 22.2.1oder später durchführen - Zugriffskontrolle: Schreibzugriff auf GCS-Buckets einschränken und nur vertrauenswürdigen Prinzipalen gewähren
- Überwachung: SFTP-Server und Worker-Hosts auf verdächtige Dateizugriffe überwachen
- Validierung: Input-Validierung fĂĽr GCS-Objektnamen implementieren
Bewertung
CVSS Score: 8.1 (High)
Angriffsvektor: Network
Die Schwachstelle ermöglicht unbefugten Dateizugriff und Dateimanipulation. Eine Patch ist verfügbar und sollte zeitnah eingespielt werden.
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