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Zusammenfassung
CVE-2026-5068 beschreibt eine kritische Schwachstelle im Bluetooth-Host-Stack, die es einem unauthentifizierten BLE-Peer ermöglicht, einen 2-Byte Out-of-Bounds-Schreibzugriff während der L2CAP LE CoC SDU-Neusegmentierung auszulösen. Die Anfälligkeit hat einen CVSS-Wert von 7.6 und wird als High-Severity eingestuft.
Betroffene Systeme
Diese Schwachstelle betrifft verschiedene Systeme, insbesondere solche mit aktivierter Bluetooth-Low-Energy (BLE)-Unterstützung und L2CAP-Segmentierung. Besonders anfällig sind Implementierungen, bei denen der RX-Pool mit einer user_data_size kleiner als 2 Bytes konfiguriert ist.
Technische Details
Die Anfälligkeit liegt in der Datei subsys/bluetooth/host/l2cap.c, spezifisch in der Funktion l2cap_chan_le_recv_seg. Der Fehler tritt auf, wenn die Anwendung Segmentierung via chan_ops.alloc_buf aktiviert und der gewählte RX-Pool eine user_data_size kleiner als 2 Bytes aufweist.
In dieser Konstellation wird der Segmentierungs-Zähler, der normalerweise im net_buf User-Data-Bereich gespeichert wird, außerhalb der zulässigen Speichergrenzen geschrieben. Dies führt zu einem Out-of-Bounds-Schreibzugriff (OOB Write).
Angriffsvektor: Adjacent Network – Der Angreifer benötigt nur BLE-Reichweite zur Zielgeräte.
Empfohlene Massnahmen
- Überprüfen Sie Ihre BLE-Konfigurationen auf RX-Pool-Einstellungen mit
user_data_size < 2Bytes - Deaktivieren Sie L2CAP LE CoC Segmentierung, falls nicht zwingend erforderlich
- Implementieren Sie Validierungsmechanismen für eingehende L2CAP-Segmente
- Überwachen Sie AddressSanitizer-Meldungen auf betroffenen Systemen
- Warten Sie auf offizielle Security Patches der Hersteller
Bewertung
CVSS Score: 7.6 (High)
Patch-Status: Nicht verfügbar
Komplexität: Mittel – Erfordert BLE-Nähe und spezifische Konfiguration
Trotz fehlender Patches wird eine zeitnahe Risikobewertung und Mitigation empfohlen, da unkontrollierte Heap-Corruption zu DoS oder potenzieller Code-Execution führen kann.
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