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CVE-2026-53400: Race Condition in Linux Kernel i2c-core Adapter Registration
Zusammenfassung
Eine Race Condition in der Linux Kernel i2c-core Komponente ermöglicht es, auf nicht initialisierte Datenstrukturen zuzugreifen. Die Schwachstelle tritt bei der Registrierung von I2C-Adaptern auf und kann zu NULL-Pointer-Dereferences oder Use-After-Free-Fehlern führen. Der CVSS-Wert von 7.8 deutet auf hohe Kritikalität hin.
Betroffene Systeme
Die Vulnerabilität betrifft verschiedene Linux-Kernel-Versionen mit i2c-core Funktionalität. Systeme mit aktiviertem I2C-Subsystem und insbesondere solche, die den i2c-dev Character-Device-Treiber nutzen, sind anfällig. Dies umfasst embedded Systems, IoT-Geräte und Server mit I2C-Hardware-Unterstützung.
Technische Details
Das i2c-core Modul verwaltet Adapter durch eine IDR-Datenstruktur (Integer ID Radix Tree). Die Funktion i2c_get_adapter() ermöglicht das Lookup von Adaptern anhand ihrer ID mit Referenzzählung auf das embedded struct device.
Das Sicherheitsproblem liegt in einem Race Condition-Fenster zwischen dem Hinzufügen eines Adapters zur IDR und dessen vollständiger Initialisierung. Wenn der i2c-dev Character-Device-Treiber, der über Bus-Notifier registriert wird, den Adapter über i2c_get_adapter() abruft, kann auf nicht initialisierte Speicherbereiche zugegriffen werden.
Angreifer mit lokalem Zugriff können diese Race Condition ausnutzen, um unkontrollierte Kernel-Memory-Zugriffe auszulösen oder Privilege-Escalation zu erreichen.
Empfohlene Massnahmen
- Kernel-Updates durchfĂĽhren, sobald ein Patch verfĂĽgbar ist
- Zugriff auf lokale Systeme beschränken und angemessene Benutzer-Privilegien durchsetzen
- I2C-Subsystem deaktivieren, falls nicht benötigt
- Kernel-Monitoring und Audit-Logging aktivieren
Bewertung
CVSS-Score: 7.8 (High)
Angriffsvektor: Local
Patch-Status: Ausstehend
Eine schnelle Behebung ist erforderlich, da lokale Angreifer Systemstabilität und Sicherheit gefährden können.
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