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Zusammenfassung
Capgo vor Version 12.128.2 enthält eine kritische Sicherheitslücke in der API-Key-Authentifizierung. Die PostgREST/RLS-Schicht akzeptiert unverschlüsselte API-Keys über den capgkey-Header, obwohl die enforce_hashed_api_keys-Sicherheitsrichtlinie aktiviert ist. Diese Schwachstelle ermöglicht es Angreifern, organisationsweit durchgesetzte Hashing-Mechanismen zu umgehen.
Betroffene Systeme
- Capgo-Versionen vor 12.128.2
- Installationen mit aktivierter enforce_hashed_api_keys-Richtlinie
- PostgREST/RLS-Plane-Konfigurationen
- Alle Organisationen mit gehosteten Capgo-Instanzen
Technische Details
Die Schwachstelle liegt in der unzureichenden Validierung von API-Keys auf der PostgREST/RLS-Ebene. Trotz aktivierter Hashing-Durchsetzung auf Organisations-Ebene werden Plaintext-Keys im capgkey-Header direkt verarbeitet und nicht validiert.
Angriffsszenario: Ein Angreifer sendet einen gültigen, aber unverschlüsselten API-Key direkt an die PostgREST/RLS-Schicht. Das System authentifiziert die Anfrage, ohne zu prüfen, ob der Key gehasht sein sollte. Dies umgeht Organisations-Policies und ermöglicht unbefugten Zugriff auf geschützte Ressourcen.
Angriffsvektor: Network-basiert, keine Authentifizierung oder lokale Systeme erforderlich.
Empfohlene Massnahmen
- Sofortige Aktualisierung auf Capgo 12.128.2 oder höher durchführen
- API-Key-Rotation durchführen nach dem Patching
- Audit-Logs auf verdächtige Plaintext-Key-Zugriffe analysieren
- Network-Level-Monitoring für capgkey-Header implementieren
- Zusätzliche API-Rate-Limiting-Regeln aktivieren
Bewertung
CVSS 3.1 Score: 8.1 (High)
Die Schwachstelle hat hohe Kritikalität aufgrund des direkten Umgehens von Sicherheitsrichtlinien und des unkontrollierten Zugriffs auf geschützte Ressourcen. Der fehlende Patch erhöht das Risiko für betroffene Installationen erheblich.
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