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CVE-2026-61836: Directus Response-Cache Permission-Bypass
Zusammenfassung
Eine kritische Schwachstelle in Directus (vor Version 12.0.0) ermöglicht einen Permission-Bypass durch fehlerhafte Cache-Key-Derivation. Wenn Response-Caching aktiviert ist, können nicht autorisierte Benutzer permission-gefilterte Inhalte von autorisierten Anfragen abrufen. Die Schwachstelle betrifft die Cache-Schlüsselgenerierung in api/src/utils/get-cache-key.ts.
Betroffene Systeme
- Directus: Versionen vor 12.0.0
- Betroffen: Alle Installationen mit aktiviertem Response-Caching
- Angriffsvektor: Network (Remote ausnutzbar)
Technische Details
Die Cache-Key-Generierung berücksichtigt folgende Parameter:
- API-Version
- Request-Pfad
- Query-Parameter
- Benutzer-ID (accountability.user)
Kritischer Fehler: Der Cache-Key ignoriert Authorization-Kontext wie:
- Share-Token
- Benutzer-Rolle
- Admin-Status
- Angewendete Policies
Dadurch reduzieren sich sowohl Directus-Share-Tokens als auch anonyme Anfragen zu user: null. Unterschiedliche Share-Clients, die die gleiche URL und Query-Parameter anfragen, erhalten identische Cache-Einträge ohne neuerliche Permissions-Evaluierung.
Empfohlene Massnahmen
- Sofortmassnahme: Response-Caching deaktivieren, bis Update verfügbar ist
- Update: Upgrade auf Directus Version 12.0.0 oder neuer durchführen
- Validierung: Sensible Daten in Directus überprüfen auf potenzielle Datenlecks
- Monitoring: Cache-Hit-Logs auf verdächtige Zugriffsmuster analysieren
Bewertung
| CVSS-Score: | 8.6 (High) |
| Schweregrad: | High |
| Patch verfügbar: | Ja (Version 12.0.0) |
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