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Zusammenfassung
AVideo in der Version 29.0 und älter ist anfällig für eine OS-Command-Injection-Schwachstelle im Endpoint ffmpeg.json.php. Die Vulnerability ermöglicht es Angreifern, beliebige Befehle mit den Rechten des Webserver-Benutzers auszuführen. Der CVSS-Score von 8.1 klassifiziert diese Schwachstelle als kritisch für die Systemintegrität.
Betroffene Systeme
- AVideo Version 29.0 und älter
- Alle Installationen mit aktiviertem ffmpeg.json.php Endpoint
- Systeme mit Standard-Konfiguration ohne zusätzliche WAF-Regeln
Technische Details
Die Schwachstelle existiert im ffmpeg.json.php Endpoint, wo die Parameter notifyCode und callback direkt in Shell-Befehle konkateniert werden, ohne dass eine Sanitisierung oder Escape-Mechanismen implementiert sind.
Angreifer können verschlüsselte Payloads mit manipulierten Metazeichen einschleusen. Obwohl die Payloads verschlüsselt sein müssen, ermöglicht dies die Umgehung der Eingabevalidierung. Beispielweise können Zeichen wie |, ;, & oder Backticks verwendet werden, um zusätzliche Befehle einzuschleusen.
Angriffsvektor: Netzwerk-basiert, erfordert verschlĂĽsselte Payload-Konstruktion
Empfohlene Massnahmen
- Sofort: AVideo-Installation auf die neueste Version aktualisieren (>29.0)
- Interim: Zugriff auf
ffmpeg.json.phpdurch Web-Application-Firewall einschränken - Monitoring: Logs auf verdächtige Requests an diesen Endpoint überprüfen
- Härtung: Webserver-Benutzer mit minimalen Rechten ausführen (Principle of Least Privilege)
- Input-Validierung: Alle Shell-Metazeichen in den genannten Parametern blockieren
Bewertung
CVSS Score: 8.1 (High) | Patch-Status: Nicht verfĂĽgbar
Die fehlende Verfügbarkeit eines offiziellen Patches erhöht das Risiko erheblich. Eine schnelle Migration oder alternative Sicherungsmechanismen sind erforderlich.
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