„`html
Zusammenfassung
SurrealDB in Versionen vor 3.1.0 ist anfällig für einen Denial-of-Service-Angriff (DoS) im RPC-Handler. Die Schwachstelle ermöglicht es unauthentifizierten Angreifern, den Server durch gezielt malformierte WebSocket-Nachrichten zum Absturz zu bringen. Der CVSS-Score von 7.5 klassifiziert dies als High-Severity-Vulnerability mit erheblichem Risiko für die Verfügbarkeit betroffener Systeme.
Betroffene Systeme
Die Schwachstelle betrifft SurrealDB-Installationen in allen Versionen vor 3.1.0. Systeme, die den /rpc-Endpoint über WebSocket exponieren, sind direkt gefährdet. Dies umfasst Standard-Deployments sowie Cloud-gehostete SurrealDB-Instanzen ohne entsprechende Zugriffsbeschränkungen.
Technische Details
Die Vulnerability liegt in der RPC-Handler-Logik beim Verarbeiten von WebSocket-Verbindungen. Der kritische Fehler tritt auf, wenn ein Client die db-Parameter setzt, ohne einen entsprechenden namespace-Parameter zu definieren. Dies führt zu einer unkontrollierten Panic-Exception im Server-Prozess.
Ein Angreifer kann eine einfache WebSocket-Verbindung zum /rpc-Endpoint aufbauen und eine malformierte JSON-Nachricht mit gesetztem db-Parameter und fehlendem namespace-Wert senden. Dies verursacht sofort einen Server-Crash, ohne dass Authentifizierung erforderlich ist. Der Angriff ist reproduzierbar und benötigt minimale technische Ressourcen.
Empfohlene Massnahmen
- Sofortige Aktualisierung auf SurrealDB 3.1.0 oder neuer
- Temporärer Zugriffschutz des /rpc-Endpoints durch Firewalls oder API-Gateways
- Implementierung von Rate-Limiting für WebSocket-Verbindungen
- Monitoring auf unerwartete Server-Crashes durchführen
- Netzwerk-Segmentierung zur Minimierung direkter RPC-Zugriffe
Bewertung
CVSS-Score: 7.5 (High)
Angriffsvektor: Network (netzwerkbasiert)
Anforderungen: Keine Authentifizierung notwendig
Auswirkung: Verfügbarkeitsverlust durch Dienst-Fehler
Patch-Status: Verfügbar ab Version 3.1.0
„`