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Zusammenfassung
Die Sicherheitslücke CVE-2026-64260 betrifft den Linux-Kernel und wurde im FUSE-over-uring-Subsystem identifiziert. Die Schwachstelle basiert auf Race Conditions beim Zugriff auf die Variable queue->stopped, die in kritischen Funktionen nicht ausreichend durch Locks geschützt ist. Dies kann zu Speicherzugriffsverletzungen und potenziellem Denial of Service führen.
Betroffene Systeme
Alle Linux-Kernel-Versionen mit aktiviertem FUSE-over-uring-Feature sind potenziell betroffen. Dies umfasst insbesondere:
- Linux Kernel mit FUSE-uring-Implementierung
- Systeme mit erweiterten I/O-Handling-Mechanismen
- Mehrprozessorsysteme mit parallelem Kernelcode-Zugriff
Technische Details
Die Vulnerabilität besteht in fehlenden Synchronisationsmechanismen beim Zugriff auf queue->stopped. Konkret sind folgende Funktionen betroffen:
fuse_uring_commit_fetch()liest den Wert ohne Lockfuse_uring_abort_end_requests()setzt den Wert ohne Lock
Dies ermöglicht Race Conditions, bei denen eine Thread/CPU bereits Cleanup-Arbeiten durchführt, während eine andere Thread parallel auf die fuse_req-Struktur zugreift. In kritischen Fällen kann die Struktur durch fuse_request_end() freigegeben werden, während gleichzeitig ein anderer Kontext darauf zugreift, was zu Use-After-Free-Fehlern führt.
Empfohlene Massnahmen
- Kernel auf patched Version aktualisieren (Patch verfügbar)
- Temporär FUSE-uring-Feature deaktivieren, falls nicht erforderlich
- Systeme mit Mehrkernen priorisiert patchen
- Monitoring auf unerwartet beendete Prozesse implementieren
Bewertung
CVSS Score: 7.8 (High)
Angriffsvektor: Local
Die lokale Ausnutzbarkeit erfordert Kernel-Code-Ausführungsfähigkeiten. Die hohe Bewertung ist gerechtfertigt durch das Potenzial für Denial of Service und mögliche Speicherverletzungen in kritischen Kernelbereichen.
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