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Zusammenfassung
Die Schwachstelle CVE-2026-73614 betrifft Network-AI ClaudeHookBridge in Versionen vor 5.15.1. Sie ermöglicht das Umgehen von Sicherheitsrichtlinien durch eine String-Trunkierung in der Eingabevalidierung. Angreifer können Bash-Befehle mit gefährlichen Inhalten nach Byte 500 positionieren, um die denyPatterns-Filterung zu umgehen und beliebige Befehle auszuführen.
Betroffene Systeme
Folgende Systeme sind betroffen:
- Network-AI ClaudeHookBridge Versionen < 5.15.1
- Installationen mit aktiviertem Bash-Command-Interface
- Systeme mit Claude Code AusfĂĽhrungsmodul
Technische Details
Das ClaudeHookBridge-System implementiert eine Sicherheitsvalidierung, die Eingabestrings auf 500 Zeichen begrenzt, bevor denyPatterns-Regeln evaluiert werden. Claude Code führt jedoch den vollständigen, nicht gekürzten Befehl aus. Diese Diskrepanz ermöglicht einen Bypass-Angriff:
- Angreifer positioniert erlaubte Bash-Syntax in den ersten 500 Bytes
- Der String passiert die denyPatterns-Validierung
- Gefährliche Befehle werden nach Byte 500 eingefügt
- Claude Code führt die vollständige, ungetrunkierte Befehlsfolge aus
Beispiel: Ein Befehl wie echo "data" ; rm -rf / könnte so strukturiert werden, dass der schädliche Teil erst nach dem Trunkierungspunkt beginnt.
Empfohlene Massnahmen
- Sofort: Aktualisierung auf ClaudeHookBridge 5.15.1 oder höher durchführen
- Interim: Deaktivierung von Bash-Command-Interfaces bis Update verfĂĽgbar ist
- Monitoring: Logs auf verdächtig lange Bash-Befehle überprüfen
- Netzsegmentierung: Zugriff auf ClaudeHookBridge-Systeme einschränken
Bewertung
CVSS-Score: 8.8 (High)
Die Schwachstelle ermöglicht Remote Code Execution ohne Authentifizierung über den Netzwerk-Vektor. Das Fehlen eines verfügbaren Patches erfordert sofortige Maßnahmen zur Risikominderung.
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