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CVE-2026-80661: Use-After-Free in Linux Kernel UFS Tracing
Zusammenfassung
Eine Use-After-Free Schwachstelle wurde in der UFS-Core Tracing-Implementierung des Linux Kernels identifiziert. Die Vulnerabilität ermöglicht potenzielle Kernel-Crashes durch unsichere Pointer-Dereferenzierung in TP_printk()-Makros. Der CVSS-Score von 7.8 klassifiziert diese als High-Severity Vulnerability mit lokaem Angriffsvektor.
Betroffene Systeme
- Linux Kernel (verschiedene Versionen mit UFS-Core Support)
- Systeme mit UFS (Universal Flash Storage) Geräten
- Kernel-Versionen mit aktiviertem Tracing (drivers/ufs/core/ufs_trace.h)
Technische Details
Das Problem liegt in der fehlerhaften Implementierung von Trace-Events in drivers/ufs/core/ufs_trace.h. Die TP_printk()-Makros dereferenzieren HBA-Pointer direkt, um Device-Namen auszugeben. Dies ist kritisch, da TP_printk() erst bei der Laufzeit ausgeführt wird, wenn Benutzer die Trace-Datei auslesen – potenziel Wochen oder Monate nach der initialen Trace-Erfassung.
Zu diesem Zeitpunkt ist keine Garantie gegeben, dass die ursprüngliche HBA-Struktur noch im Speicher existiert. Eine bereits freigegebene Speicheradresse wird dereferenziert, was zu Kernel-Panic führt.
Lösungsansatz: Der Device-Name muss zum Zeitpunkt des Tracepoint-Aufrufs aus der HBA-Struktur extrahiert und direkt im Ring-Buffer gespeichert werden. TP_printk() liest dann ausschliesslich aus dem Ring-Buffer, ohne externe Pointer zu dereferenzieren.
Empfohlene Massnahmen
- Kernel-Update auf gepatchte Version durchführen (sobald verfügbar)
- Tracing-Funktionalität für UFS deaktivieren, sofern nicht erforderlich
- Systemüberwachung auf unerwartete Kernel-Crashes implementieren
- Regelmässig auf Sicherheits-Updates überprüfen
Bewertung
CVSS-Score: 7.8 (High)
Angriffsvektor: Local
Anforderungen: Lokaler Zugriff erforderlich
Impact: Denial of Service durch Kernel-Crash
Status: Patch ausstehend
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