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Zusammenfassung
CVE-2026-9029 beschreibt eine Cross-Site-Scripting (XSS)-Schwachstelle im Geomap-Panel von Grafana. Die Vulnerabilität ermöglicht es Benutzern mit Editor-Rechten, bösartigen JavaScript-Code über Textbox-Variablen einzuschleusen. Dieser wird dann bei jedem Dashboard-Besuch für alle Benutzer ausgeführt. Das Sicherheitspatch CVE-2023-0507 wird durch eine fehlerhafte Validierungsreihenfolge umgangen.
Betroffene Systeme
Die Schwachstelle betrifft verschiedene Versionen von Grafana mit Geomap-Panel-Funktionalität. Eine genaue Versionsliste sollte beim Hersteller angefordert werden, da noch kein Patch verfügbar ist. Systeme mit aktivierter Geomap-Funktionalität und eingeschränkten Editor-Rollen sind besonders gefährdet.
Technische Details
Der Fehler liegt in der Reihenfolge der Sicherheitsmechanismen. Die Funktion sanitizeTextPanelContent() wird auf den rohen Template-String angewendet, bevor getTemplateSrv().replace() Variablenwerte substituiert. Dies fĂĽhrt dazu, dass die Sanitization das injizierte XSS-Payload nicht erfasst.
Angreifer nutzen das Glob-Format ohne HTML-Escaping aus. Das generierte HTML wird direkt via element.innerHTML an OpenLayers ĂĽbergeben, wo der malicious Code ausgefĂĽhrt wird. Eine Textbox-Variable mit XSS-Payload im Standardwert triggert die AusfĂĽhrung bei jedem Dashboard-Zugriff.
Empfohlene Massnahmen
- Beschränken Sie Editor-Rollen auf vertrauenswürdige Benutzer
- Deaktivieren Sie Geomap-Panels, falls nicht erforderlich
- Überwachen Sie Dashboard-Konfigurationsänderungen
- Überprüfen Sie existierende Textbox-Variablen auf verdächtige Inhalte
- Warten Sie auf das offizielle Sicherheitspatch
Bewertung
CVSS 7.3 (High): Netzwerk-basierte Authentifizierung erforderlich, hohe Vertraulichkeits- und Integritätsauswirkung. Das Fehlen eines Patches erhöht die Risikokritikalität erheblich. Priorisieren Sie Mitigationsmassnahmen zur Risikoreduktion.
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