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Zusammenfassung
CVE-2026-11406 ist eine Command-Injection-Schwachstelle in GL.iNet MT3000 Geräten bis Version 4.4.5. Die Vulnerabilität befindet sich in der Datei ovpnclient.sh des OpenVPN-Client-Import-Workflows und ermöglicht Remote-Exploitation. Der Exploit wurde öffentlich offengelegt. Ein Patch ist verfügbar.
Betroffene Systeme
Folgende Versionen des GL.iNet MT3000 sind betroffen:
- GL.iNet MT3000 Version 4.4.5 und älter
- Alle Versionen vor 4.9.0_beta3-1012-0513-1778656146
Das Gerät ist ein Multi-Band WLAN-Router mit integrierten VPN-Funktionalitäten für Unternehmensumgebungen und private Nutzer.
Technische Details
Die Schwachstelle existiert im OpenVPN-Client-Import-Mechanismus. Der anfällige Code in ovpnclient.sh verarbeitet OpenVPN-Konfigurationsdateien unzureichend und führt zu einer Command-Injection-Vulnerabilität. Angreifer können böswillig präparierte OpenVPN-Konfigurationsdateien (.ovpn) hochladen und beliebige Shell-Befehle mit den Berechtigungen des OpenVPN-Client-Prozesses ausführen.
CVSS-Score: 6.3 (Medium)
Angriffsvektor: Netzwerk (Network)
Eine physische Präsenz ist nicht erforderlich. Der Angriff kann remote durchgeführt werden, beispielsweise durch Social Engineering oder Man-in-the-Middle-Angriffe.
Empfohlene Massnahmen
- Sofort Update durchfĂĽhren: Aktualisieren Sie GL.iNet MT3000 auf Version 4.9.0_beta3-1012-0513-1778656146 oder neuer
- Konfigurationsdateien überprüfen: Validieren Sie importierte OpenVPN-Konfigurationen auf verdächtige Inhalte
- Zugriffskontrolle: Beschränken Sie den Zugriff auf die Web-Verwaltungsoberfläche auf vertrauenswürdige Netzwerke
- Monitoring aktivieren: Überwachen Sie Logs auf ungewöhnliche Prozessausführungen
Bewertung
Trotz des mittleren CVSS-Scores besteht aufgrund der öffentlichen Exploit-Verfügbarkeit erhebliches Risiko. Unternehmen sollten ein zeitnahes Patching durchführen. Die implementierte Lösung umfasst erweiterte Validierungschecks für OpenVPN-Konfigurationsdateien zur Prävention von Command-Injection-Attacken.
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