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Zusammenfassung
Das WordPress-Plugin „Surbma | Infusionsoft Shortcode“ in den Versionen bis einschließlich 2.0.1 weist eine Stored Cross-Site Scripting (XSS) Schwachstelle auf. Die Vulnerabilität ermöglicht authentifizierten Angreifern mit Contributor-Rechten oder höher, beliebigen JavaScript-Code in WordPress-Seiten einzuschleusen, der bei jedem Seitenaufruf ausgeführt wird.
Betroffene Systeme
Betroffen sind alle WordPress-Installationen mit dem Plugin „Surbma | Infusionsoft Shortcode“ in den Versionen 2.0.1 und älter. Das Plugin wird zur Integration von Infusionsoft-Formularen in WordPress-Seiten verwendet und kann über das offizielle Plugin-Repository heruntergeladen werden.
Technische Details
Die Schwachstelle befindet sich in der Funktion surbma_infusionsoft_shortcode_shortcode(). Diese verarbeitet den Shortcode [infusionsoft-form] und konkateniert die Benutzer-Parameter ‚account‘ und ‚id‘ direkt in das src-Attribut eines Script-Tags, ohne ausreichende Eingabevalidierung und Ausgabe-Escaping durchzuführen.
Ein Angreifer kann beispielsweise folgende Payload nutzen:
[infusionsoft-form account="test" id="1" onload="malicious-code"]
Da die Eingaben nicht sanitiert werden, wird der injizierte Code direkt in die HTML-Ausgabe geschrieben und ausgeführt. Dies gilt besonders für Benutzer mit Contributor-Zugriff oder höheren Berechtigungen.
Empfohlene Massnahmen
- Plugin deaktivieren: Sofortiges Deaktivieren und Löschen des betroffenen Plugins, falls nicht zwingend erforderlich
- Berechtigungen überprüfen: Reduzieren Sie die Anzahl von Benutzern mit Contributor- oder höheren Rechten
- Code-Audit: Überprüfen Sie bereits veröffentlichte Seiten auf verdächtige Shortcode-Attribute
- Web Application Firewall: Implementieren Sie WAF-Regeln zur Erkennung von XSS-Mustern
- Update abwarten: Kontrollieren Sie regelmäßig auf verfügbare Sicherheits-Updates des Plugin-Entwicklers
Bewertung
CVSS-Score: 6.4 (Medium)
Die Vulnerabilität wird als Medium-Risiko eingestuft, da eine Authentifizierung erforderlich ist. Das Angriffsrisiko ist erhöht bei Installationen mit vielen privilegierten Benutzern. Ein offizieller Patch steht derzeit nicht zur Verfügung.
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