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Zusammenfassung
Die Sicherheitslücke CVE-2026-15645 betrifft das WordPress-Plugin „Powerkit – Supercharge your WordPress Site“ in den Versionen bis einschließlich 3.1.0. Eine Stored Cross-Site Scripting (XSS)-Schwachstelle ermöglicht authentifizierten Angriffsnehmern mit Contributor-Level-Berechtigung die Einschleusung beliebiger Web-Scripts. Diese werden beim Zugriff auf die betroffene Seite ausgeführt und können zu Datenverlust, Session-Hijacking oder Malware-Verteilung führen.
Betroffene Systeme
Das WordPress-Plugin Powerkit in allen Versionen bis 3.1.0 ist betroffen. Besonders gefährdet sind WordPress-Installationen mit mehreren Benutzern, bei denen Contributor-Accounts existieren. Die Schwachstelle wird über das Shortcode-Attribut „nav“ ausgelöst.
Technische Details
Die Vulnerability liegt in der unzureichenden Sanitization und Output-Escaping des Shortcode-Parameters „nav“ vor. Die Plugin-Entwickler validieren und filtern die Benutzereingaben nicht ausreichend, bevor diese in die Seite ausgegeben werden. Authentifizierte Angreifer können dadurch JavaScript-Code in Shortcodes einbetten:
[powerkit-shortcode nav="<img src=x onerror='alert(1)'>"]
Der injizierte Code wird persistent in der Datenbank gespeichert (Stored XSS) und führt sich bei jedem Seitenaufruf aus. Mit CVSS-Score 6.4 (Medium) wird die Bedrohung als mittelschwer eingestuft, da die Ausnutzung authentifizierte Zugriffe erfordert.
Empfohlene Massnahmen
- Plugin-Update: Prüfen Sie regelmäßig auf verfügbare Updates und installieren Sie diese zeitnah
- Zugriffsschutz: Beschränken Sie Contributor-Rollen auf vertrauenswürdige Benutzer
- Monitoring: Überwachen Sie Shortcode-Verwendung und verdächtige Einträge in der Datenbank
- Web Application Firewall: Implementieren Sie WAF-Regeln zur XSS-Filterung
- Alternative: Erwägen Sie bei fehlenden Patches den Austausch des Plugins
Bewertung
CVSS 6.4 (Medium): Die Sicherheitslücke erfordert authentifizierten Zugriff, bietet aber erhebliche Schadpotenziale bei erfolgreicher Ausnutzung. Für WordPress-Installationen mit mehreren Benutzern ist zeitnahes Handeln erforderlich. Da kein Patch verfügbar ist, müssen alternative Sicherungsmassnahmen implementiert werden.
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